25.08.2014

Brandenburg und Sachsen: Kein Erlass zur Nottötung von Ferkeln geplant

Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und das sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz planen keine Erlässe zum Thema Nottöten von Saugferkeln.

 

Brandenburg kündigte zukünftig bessere Kontrollen an. Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter seien aufgefordert, die Nottötung von nicht überlebensfähigen Ferkeln verstärkt zu kontrollieren, erklärte Achim Wersin, Pressesprecher des Ministeriums, gegenüber der Zeitung Prignitzer. Außerdem werden die Tierhalter über die Anforderungen an eine tierschutzgerechte Betäubung und Tötung von nicht überlebensfähigen Tieren geschult. Ein spezieller Erlass des Ministeriums zu diesem Thema ist nicht vorgesehen, so Wersin weiter.

 

In Sachsen wolle man nach sorgfältiger Abwägung und Prüfung aller Umstände seine Verwaltungsentscheidung zu tierschutzgerechtem Töten von Tieren für den Freistaat Sachsen treffen, sagte ein Sprecher des dort zuständigen Ministeriums gegenüber der Freien Presse. Zunächst wolle man auf eine bundeseinheitliche Lösung zu dem Thema hinwirken.

 


Hier lesen Sie den Beitrag in der "Prignitzer"

Hier lesen Sie den Beitrag in der "Freien Presse"

In vier weiteren Bundesländern wurden in den vergangenen Wochen Erlässe zur Nottötung von Ferkeln veröffentlicht. 

Die ISN berichtete.

Schweinehalter aufgepasst: Niedersachsen veröffentlicht Erlass zur Nottötung - NRW zieht nach

Sachsen-Anhalt: Strengere Überwachung der Sauen- und Ferkelhaltung - Erlass zur Nottötung von Ferkeln

Mecklenburg-Vorpommern plant Erlass zum Nottöten von Ferkeln

TVT-Merkblatt zum Nottöten von Saugferkeln

ARD-Exclusiv "Deutschlands Ferkelfabriken" - Stellungnahme der ISN