ISN-Newsletter vom 17.04.2026
Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in der EU steigt weiter an
Der Verzehr von Fleisch in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr erneut angestiegen. Durchschnittlich wurden 2025 in den EU-Mitgliedstaaten gut 70 kg pro Kopf verzehrt. Zwischen den einzelnen Mitgliedsländern gibt es jedoch große Unterschiede. Der Fleischkonsum in Deutschland liegt unter dem EU-Durchschnitt.
» mehr dazuSchweinefleischexport: Spanien festigt Handelsbeziehung mit China
Während der EU-Agrarhandel mit China politisch unter Druck steht, baut Spanien dort seine Marktführerschaft und die Handelsbeziehung weiter aus. Bei einem Staatsbesuch in Peking konnte Spanien u.a. den Export von verarbeitetem und gekochtem Schweinefleisch sichern.
» mehr dazuNRW: Zusätzlicher ASP-Schutzzaun und Verstärkung der Maßnahmen in Südwestfalen
Im südwestfälischen ASP-Gebiet wird die Seuchenbekämpfung weiter verstärkt: Innerhalb der Sperrzone II entsteht ein zusätzlicher Schutzzaun, damit die Wildschweinbejagung verstärkt werden kann und das Risiko einer weiteren Verschleppung reduziert werden kann. Suchteams und Jäger sind weiterhin im Dauereinsatz. Die steigenden Fallzahlen bestätigen den anhaltenden Handlungsdruck.
» mehr dazuNiederländische Schweineschlachtungen auf niedrigstem Stand seit 2009
Die Schweineschlachtungen in den Niederlanden sind im ersten Quartal 2026 auf den niedrigsten Stand seit 2009 gefallen. Hauptgrund ist der deutliche Rückgang der Schweinebestände infolge des Ausstiegsprogramms für Tierhalter. Gleichzeitig können die Schlachtbetriebe den Rückgang nicht länger durch reduzierte Exporte lebender Tiere abfedern.
» mehr dazuWirtschaftsministerium bremst Reform des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes aus
Die Reform des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes steckt erneut fest: Das Wirtschaftsministerium blockiert den Entwurf des Agrarressorts und stellt zentrale Punkte infrage. Damit gerät der ohnehin enge Zeitplan für das Gesetzgebungsverfahren weiter unter Druck.
» mehr dazuEU-Schweinepreise: Stabilität dominiert Marktlage – Positive Entwicklung in Frankreich und Italien
Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der laufenden Schlachtwoche weitgehend stabil. Nach den Ostertagen wird die Marktlage in den EU-Mitgliedstaaten insgesamt als ausgeglichen beschrieben. Aus Frankreich und Italien werden leichte Preissteigerungen gemeldet.
» mehr dazuISN-Frühjahrsprognose 2026: Stabiles Schweineangebot erwartet – Preise mit Aufwärtspotenzial
In der vergangenen Woche haben wir für unsere Abonnenten des Marktberichts eine aktuelle Marktprognose für 2026 erstellt. Demnach zeichnet sich am deutschen Schweinemarkt eine insgesamt stabile Angebotsentwicklung ab.
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