Landwirtschaftliche Rentenbank eröffnet zweite Runde für Klimabilanz-Zuschuss
Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat angesichts einer hohen Nachfrage eine neue Förderrunde für die Bezuschussung von betrieblichen Klimabilanzen eröffnet. Bis zum 13. März können landwirtschaftliche Betriebe erneut Anträge stellen.
Zufrieden mit ihrem im vergangenen Juli gestarteten Programm zur Förderung von betrieblichen Klimabilanzen hat sich die Landwirtschaftliche Rentenbank gezeigt. Mit der Förderung gewährt die Rentenbank landwirtschaftlichen Betrieben einen Zuschuss von max. 1.000 Euro und einen Zinsbonus von 0,25 Prozentpunkten für Darlehen, wenn sie eine Klimabilanz erstellen.
800 Anträge bewilligt
Laut Vorstandssprecherin Steinbock hat sich das Programm einer großen Nachfrage erfreut. Nach Angaben des Kreditinstituts wurden bis Ende 2025 mehr als 800 Anträge auf einen Zuschuss Klimabilanz
bewilligt; summiert hat sich das auf ein Fördervolumen von 800.000 Euro. Hier werden Beratungskosten mit bis zu 1.000 Euro pro Betrieb unterstützt. Der bei der Vorlage einer Klimabilanz vergebene Zinsbonus von 0,25% auf den individuellen Zinssatz kam laut Rentenbank bei Darlehen über insgesamt 92,5 Mio. Euro zur Anwendung.
Antragsfrist für zweite Förderrunde am 13. März
Aufgrund des Erfolgs hat die Rentenbank am 12. Februar die zweite Förderrunde für den Zuschuss Klimabilanz
gestartet. Anträge können bis zum 13. März gestellt werden. Laut Steinbock steht für den Zuschuss insgesamt ein Budget von 5 Mio. Euro aus Eigenmitteln der Rentenbank zur Verfügung. Mit einer Klimabilanz können landwirtschaftliche Betriebe den steigenden Anforderungen aus der Lieferkette und von Verbrauchern souverän begegnen und sich optimal am Markt positionieren
, erläuterte die Vorstandssprecherin. Gleichzeitig ließen sich Emissionen gezielt und wirtschaftlich sinnvoll reduzieren, das spare wertvolle Ressourcen und leiste einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.






