16.03.2020rss_feed

Grenzkontrollen wegen Corona: Kaum Auswirkungen auf Lebendtiertransporte

Das Coronavirus stellt auch die Schweinefleischvermarktung vor Herausforderungen, da sich Lieferströme ändern. Die aktuellen Grenzschließungen betreffen nicht die Lebensmitteltransporte und Ferkelimporte.
ISN: Die Dynamik der Ereignisse und Neuregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus lässt eine Vorausschau kaum zu.
Gut ist, dass sich die Vermarktungssituation beim Export von Schweinefleisch in den asiatischen Raum bereits wieder zu entspannen scheint.

 

Schweinetransporte trotz Corona weiter möglich

Das Corona-Virus hält weiterhin die Welt in Atem. Auch in Deutschland wird das öffentliche Leben immer weiter eingeschränkt. Neben vorübergehenden Schulschließungen und Einschränkungen in der Gastronomie sind heute auch Grenzkontrollen zu den Nachbarländern – u.a. Dänemark, Österreich und Frankreich – eingerichtet worden und die Einreise stark eingeschränkt worden. Nicht betroffen ist davon allerdings der für die Versorgung wichtige Güterverkehr. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) teilte heute mit, dass es für das grenzüberschreitende Verbringen von Tieren und tierischen Erzeugnissen aktuell keine tierseuchenrechtlichen Beschränkungen auf Grund des Auftretens von SARS-CoV-2 gebe. Das heißt, beispielsweise Lebensmitteltransporte oder auch die Ferkelimporte können weiterhin erfolgen.

 

Coronavirus stellt Schweinefleischsektor vor Herausforderungen

Trotzdem bringt die Corona-Krise auch für den Schweinefleischsektor einige Herausforderungen mit sich. So sind zum einen logistische Herausforderungen beim Fleischexport aber zum anderen auch im deutschen Geschäft zu meistern. Beispielsweise bricht der klassische Außer-Haus-Verzehr stark ein, dafür steigt jedoch das Angebot von Lieferdiensten und der Konsum durch Hamsterkäufe und Mehrverbrauch innerhalb der Haushalte wieder.

 

ISN meint:

Die Dynamik der Ereignisse und Neuregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus lässt eine Vorausschau kaum zu. Gut ist, dass sich die Vermarktungssituation beim Export von Schweinefleisch in den asiatischen Raum bereits wieder zu entspannen scheint.


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