12.11.2020

ASP: Auch Sachsen baut festen Zaun an der Grenze zu Polen

Sachsen hat mit dem Bau eines festen Zauns entlang der polnischen Grenze begonnen

Sachsen hat mit dem Bau eines festen Zauns entlang der polnischen Grenze begonnen

Um nach dem ersten Nachweis von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Sachsen das Infektionsgeschehen zu begrenzen, wird das Restriktionsgebiet im Landkreis Görlitz eingezäunt. Wie das zuständige Sozialministerium mitteilte, gehört dazu auch die Errichtung eines festen Zauns im Grenzverlauf zu Polen, berichtet Agra Europe (AgE).

 

Elektrozaun wird durch festen Zaun ersetzt

Der Bau eines festen Zaun an der Grenze zu Polen wurde gestern (11.11.20) bei einer Presseveranstaltung mit Sozialministerin Petra Köpping im Bundeswehr-Truppenlager Werdeck offiziell gestartet. Der Sächsische Landesbauernverband (SLB) begrüßte die Errichtung eines festen Zauns entlang der Grenze zu Polen, womit der Krisenstab den Forderungen des Berufsstandes folge. Es gelte nun, den 128 km langen Elektrozaun sukzessive zu ersetzen oder diesen stehen zu lassen und zusätzlich einen festen Zaun zu errichten. Denn dann entstünde sogar eine doppelte Schutzbarriere.

 

Brandenburg hat bereits mit den Bau eines festen Zauns gegen die Einschleppung der ASP an der Grenze zu Polen begonnen; in Mecklenburg-Vorpommern soll ein rund 63 km lange Wildschutzzaun bis Ende November fertiggestellt sein.

 

Die ISN meint:

Gut, dass auch Sachsen reagiert und den Bau eines festen Zauns in Angriff nimmt. An der Landesgrenze zu Polen ist das Einwanderungsrisiko von mit ASP infizierten Wildschweinen nach wie vor hoch.


ASP-Update 11.11.20: 5 weitere Fälle bestätigt – Einsatz von Kadaver-Suchhunden