11.11.2020

ASP-Update 11.11.20: 5 weitere Fälle bestätigt – Einsatz von Kadaver-Suchhunden

Sieben Hunde, die zuvor bereits als Jagdhunde eingesetzt wurden, haben heute ihre Zusatzausbildung zum Suchhund erfolgreich absolviert.

Sieben Hunde, die zuvor bereits als Jagdhunde eingesetzt wurden, haben heute ihre Zusatzausbildung zum Suchhund erfolgreich absolviert.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen jetzt bei 147. Zur Wildschwein-Kadaversuche setzt Brandenburg ab jetzt 7 eigene ausgebildete Suchhunde ein, was vor allem in schwer zugängigen Gebieten hilfreich und effizient ist.

 

Insgesamt 147 ASP-Fälle

Nach Angaben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg (MSGIV) wurden vom FLI heute drei weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen bestätigt. Hinzu kommen zwei weitere Fälle, die gestern gefunden wurden. Die Fälle stammen zum Teil von der Oder-Insel im Kerngebiet des Landkreises Märkisch-Oderland und aus dem Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree. Damit gibt es jetzt insgesamt 146 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg und einen ASP-Fall in Sachsen. Damit liegt die Gesamtzahl bei 147 ASP-Fällen.


Sieben Hunde, die zuvor bereits als Jagdhunde eingesetzt wurden, haben ihre Zusatzausbildung zum Suchhund erfolgreich absolviert und können nun in Brandenburg effizient zur Kdaversuche eingesetzt werden (MSGIV)

Sieben Hunde, die zuvor bereits als Jagdhunde eingesetzt wurden, haben ihre Zusatzausbildung zum Suchhund erfolgreich absolviert und können nun in Brandenburg effizient zur Kdaversuche eingesetzt werden (MSGIV)

Effizientere Kadaversuche

In Brandenburg können ab morgen sieben eigene Suchhunde eingesetzt werden, die bei den ASP-Maßnahmen in den ausgewiesenen Restriktionszonen helfen sollen. Bisher wurden geschulte Suchhunde aus anderen Bundesländern eingesetzt. Heute haben sieben Hunde, die zuvor bereits als Jagdhunde eingesetzt wurden, ihre Zusatzausbildung zum Suchhund erfolgreich absolviert. Ab dem morgigen Donnerstag können die Hunde damit von den ASP-betroffenen Landkreisen mit ihren Besitzerinnen und Besitzern – alles Jägerinnen und Jäger - über die Technische Einsatzleitung zur Unterstützung bei der Kadaversuche angefordert werden.

Die Hunde sind darauf trainiert, mit ihren feinen Nasen verendete Wildschweine aufzuspüren. Vor allem in den immer wieder schwer zugängigen Gebieten innerhalb der Restriktionszonen mit Wäldern oder Sumpflandschaften sind sie unersetzbar und damit neben der Unterstützung durch Jäger oder die Bundeswehr ein ganz wichtiger Baustein in unserer Strategie, um die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Dass wir nun auf eigene Suchhunde aus Brandenburg zurückgreifen können, erleichtert diese Arbeit enorm, so Heyer-Stuffer.

 

Die frisch ausgebildeten Suchhunde wurden in den vergangenen Wochen unter Federführung des Landesamts für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit darauf trainiert, Fallwild auch auf große Distanzen aufzuspüren. Wichtig ist dabei, dass die Hunde lernen, gefundene Kadaver auf keinen Fall zu berühren, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern.


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