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ASP in Deutschland: Das sind die aktuellen Entwicklungen - 14.09.2020

Restriktionszonen bei einem ASP-Fund bei Wildschweinen

Bekanntmachung Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises Spree-Neiße

Der Landkreis Spree-Neiße hat heute (14.09.2020) auf Grund des dortigen amtlich festgestellten Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein letzte Woche gemäß der Schweinepest-Verordnung eine Tierseuchenallgemeinverfügung angeordnet.

Die Allgemeinverfügung wird morgen, 15.09.2020 in der Lausitzer Rundschau amtlich bekanntgemacht und tritt am Tage nach der Bekanntgabe in Kraft. Auf der Webseite des Landkreises ist sie heute schon einsehbar.

In der Allgemeinverfügung werden die Gemarkungen, die im gefährdeten Gebiet sowie im Kerngebiet liegen, und die dort geltenden Maßnahmen festgelegt.

Welche das konkret sind, kann unter folgendem Link nachgelesen werden: www.lkspn.de/aktuelles/aktuelles-landkreis-spree-neisse/pressemitteilungen/27429-tierseuchenallgemeinverfugung-des-landkreises-spree-neissewokrejs-sprjewja-nysa-zur-festlegung-eines-gefahrdeten-gebiets-und-eines-kerngebietes-zum-schutz-gegen-die-afrikanische-schweinepest-bei-wild.html

 

Elektrozaun um Kernzone ist aufgebaut – bislang keine weiteren Fallwild-Funde

Bei dem letzte Woche tot aufgefundenen Wildschwein handelte es sich um ein weibliches Tier im Alter von 2-3 Jahren, wie das Land Brandenburg nach der Beprobung bekannt gab. Inzwischen ist das Kerngebiet mit einem Radius von 3 Kilometern um den Fundort eingezäunt. Das Brandenburger Gesundheitsministerium bestätigte am Sonntag, 13.09.2020, dass der mobile Elektrozaun bis Samstagabend aufgebaut wurde. Die betroffenen Landkreise waren dabei vom Landesforstbetrieb unterstützt worden. Das gefährdete Gebiet werde darüber hinaus mit Schildern und Hinweistafeln markiert.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen wird weiterhin die aktive Fallwildsuche betrieben. Bereits am Freitag kam dabei eine Drohne zum Einsatz. Bisher wurde kein weiteres Fallwild gefunden.

 

Auch Südafrika sperrt Deutschland für Einfuhren von Schweinefleisch

Bereits mehrere Länder haben nach dem ersten Fund von ASP in Deutschland in der vergangenen Woche die Einfuhr von Schweinefleisch aus Deutschland verboten. Nachdem zuletzt China eine Importsperre gegenüber Deutschland, und damit seinem drittgrößten Importeur, verhängt hatte, folgte heute Südafrika mit einem Einfuhrverbot. Daneben liegen bislang aus Südkorea, Mexiko, Japan, Singapur, Argentinien und Brasilien Exportsperren vor.


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