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Symbolbild: Coronavirus

worum geht es

Im April 2020 haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch den Schweinemarkt und damit die Schweinehalter erreicht. Seitdem stehen die Schweinepreise in Deutschland sowie in weiten Teilen der EU nahezu dauerhaft – nur mit kurzzeitigen Ausnahmen – unter Druck. Weltweit wurden die Märkte durcheinandergebracht, nicht nur auf der Nachfrageseite, auch auf der Produktionsseite. Durch den Corona-bedingten Lockdown kam der Außer‐Haus‐Verzehr, der zu normalen Zeiten rund ein Drittel des Gesamtmarktes ausmacht, fast vollständig zum Erliegen. Auch der Export litt unter den beschränkten Absatzmöglichkeiten.

 

Besonders die Corona-bedingten Einschränkungen der Schlachtkapazitäten (z. B. die Schließung von Europas größtem Schlachtstandort in Rheda-Wiedenbrück) sorgten für erhebliche Probleme bei der Schlachtschweinevermarktung (Stichworte Schweinestau, Preisverfall, Aufbau hoher Lagerbestände). Ähnliche Probleme traten auch in anderen Ländern wie den USA, Dänemark oder Großbritannien auf. In der Folge drückten global riesige Fleischmengen auf einmal auf den Markt, bei gleichzeitig begrenzten Absatzmöglichkeiten durch die Beschränkungen im Zuge der Pandemiebekämpfung. Durch die Corona-Pandemie haben sich die Marktprobleme immer weiter aufgestaut und führen nach wie vor zu erheblichen finanziellen Einbußen auf den Betrieben.

 

Um die Folgen der Corona-Krise abzumildern, wurden vom Bund umfassende Hilfsprogramme auf den Weg gebracht, unter anderem die Überbrückungshilfe III. Die Zugangsvoraussetzungen sind so gestaltet, dass auch vielen Schweinehalter finanzielle Hilfen erhalten können. Weitere Informationen finden Sie im Folgenden.



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häufig gestellte fragen



isn meint

In der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig die Lebensmittelerzeugung in Deutschland ist. Auch die Fleischbranche hat es weitestgehend geschafft, die großen Herausforderungen zu bewältigen. Dazu war eine enge Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette notwendig. Die Versorgung der Bevölkerung konnte in dieser Ausnahmesituation sichergestellt werden, ohne dass die Verbraucher nennenswerte Engpässe befürchten mussten. Die Bedeutung der Fleischerzeugung in Deutschland muss jedoch auch eine entsprechende Wertschätzung durch Politik und Gesellschaft erhalten! Unter dem Strich muss aus unserer Sicht alles dafür getan werden, dass die Schließung eines Schlachthofes nur das allerletzte Mittel sein darf!



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