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Symbolbild: Coronavirus

worum geht es

Im April haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch den Schweinemarkt und damit die Schweinehalter erreicht. Durch den coronabedingten Lockdown kam der Außer‐Haus‐Verzehr, der zu normalen Zeiten rund ein Drittel des Gesamtmarktes ausmacht, fast vollständig zum Erliegen. Auch der Export lief zeitweise nur auf Sparflamme. 

Zudem haben die Corona-Infektionen bei Mitarbeitern in verschiedenen Schlacht- und Zerlegebetrieben in Deutschland und die darauffolgenden kurzzeitigen Schlachthofschließungen zu großen Problemen in der Schweinevermarktung geführt. In Deutschland sowie in weiten Teilen der EU kam es zu spürbaren Preisrücknahmen für Schlachtschweine.

Die Thematik hat ein hohes mediales Interesse auf sich gezogen und eine öffentliche Debatte über die Wertschöpfungskette Fleisch und insbesondere die Schlachtbranche ausgelöst.



Wichtige Links und Merkblätter

Im Zusammenhang mit dem Auftreten des Coronavirus stellen auch Schweinehalter sich die Frage, wie sie damit umgehen sollen. Rund um das Thema Corona gibt es mitterweile zahlreiche Merkblätter, Frage-Antwort-Kataloge oder auch Checklisten. Damit Sie den Überblick behalten haben wir auf dieser Seite die zahlreichen Informationen gesammelt und strukturiert.

 



häufig gestellte fragen



isn meint

In der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig die Lebensmittelerzeugung in Deutschland ist. Auch die Fleischbranche hat es weitestgehend geschafft, die großen Herausforderungen zu bewältigen. Dazu war eine enge Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette notwendig. Die Versorgung der Bevölkerung konnte in dieser Ausnahmesituation sichergestellt werden, ohne dass die Verbraucher nennenswerte Engpässe befürchten mussten. Die Bedeutung der Fleischerzeugung in Deutschland muss jedoch auch eine entsprechende Wertschätzung durch Politik und Gesellschaft erhalten!

 

Entscheidungskaskade statt pauschaler Schließung
Unter dem Strich muss aus unserer Sicht alles dafür getan werden, dass die Schließung eines Schlachthofes nur das allerletzte Mittel sein darf! Die Corona-Ereignisfälle in den vergangenen Monaten in den verschiedenen Schlachtunternehmen haben klar gezeigt, dass eine stufenübergreifende Entscheidungskaskade für die Maßnahmen vor Ort elementar auch in Bezug auf die Reduktion der negativen Effekte auf den vorgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette Schwein ist. D.h. es ist von grundlegender Bedeutung, dass es nicht schon bei einem geringen Infektionsgeschehen zu Schlachthofschließungen kommen darf, sondern zunächst ein verringerter Regelbetrieb oder zumindest ein Notbetrieb gewährleistet wird.



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