16.01.2026rss_feed

Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung und Varkens K.I. Twenthe gründen neue europäische Genossenschaft

Gfs

Die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung GFS eG und die Genossenschaft Varkens K.I. Twenthe fusionieren zu einer europäischen Genossenschaft: GFS SCE. GFS ist eine deutsche Genossenschaft, die 1970 gegründet wurde. Die GFS zählt mehr als 2.000 aktive Mitglieder. An insgesamt sechs Standorten in Deutschland (Ascheberg, Saerbeck, Rees, Schillsdorf, Fischbeck und Griesheim) werden etwa 2.400 Eber gehalten. GFS ist bekannt für die strengen Qualitätsmanagementsysteme und bietet darüber hinaus zusätzliche Dienstleistungen an, wie Fruchtbarkeitsberatung, Scannerdienst und Schulungen.

 

Auch in den Niederlanden ist eine Genossenschaft aktiv: Varkens K.I. Twenthe. Diese Organisation konzentrierte sich in den letzten Jahren vollständig auf die Produktion und den Vertrieb von Sperma in hochwertiger Qualität. Am Produktionsstandort in Fleringen können rund 200 Eber gehalten werden. Mit dieser Kapazität wird aktuell für 100 aktive Mitglieder produziert.


In der Vertreterversammlung der GFS am 06. Mai 2025 wurde die Fusion der GFS eG mit der Varkens K.I. Twenthe einstimmig beschlossen. Die Varkens K.I. Twenthe stimmte in ihrer Mitgliederversammlung am 06.08.2025 ebenfalls einstimmig für die Fusion. Mit der Eintragung durch die Registergerichte gilt die Fusion nun rückwirkend zum 01.01.2025.


Führungsstruktur und Mitgliedschaft

Die Stationsleitung am Standort Fleringen übernimmt weiterhin Sanne Oudhof. Sie bleibt damit Ansprechpartnerin für die niederländischen Kunden. Die bestehende Geschäftsleitung der GFS bleibt unverändert. Sie besteht aus Dr. Meike Friedrichs, Dr. Sabine Brüning und Susanne Lohmann. Mit der Fusion wird der derzeitige Vorstand von GFS durch den Beitritt von Niek Lansink im Namen von Varkens K.I. Twenthe erweitert. Der Aufsichtsrat wird durch zwei niederländische Vertreter verstärkt: Harold Grouve und Bart Jannink. Die Mitwirkung und die Interessen der niederländischen Schweinehalter bleiben damit dauerhaft und wirkungsvoll in der Organisation verankert.


Alle aktuellen Mitglieder von Varkens K.I. Twenthe und GFS treten automatisch in die neue Genossenschaft ein, sodass der genossenschaftliche Gedanke vollständig erhalten bleibt. Die niederländische Mitglieder erhalten ihren Geschäftsanteil aus den Rücklagen von KI Twenthe.


Vorteile der Fusion

Beide Genossenschaften arbeiten bereits seit vielen Jahren eng zusammen. So bezog Varkens K.I. Twenthe in der Vergangenheit regelmäßig Sperma von GFS, und auch die Möglichkeiten einer intensiveren Kooperation wurden bereits frühzeitig geprüft. Der Zusammenschluss ist daher ein konsequenter nächster Schritt in dieser gewachsenen Partnerschaft. Die räumliche Nähe zu Deutschland und die vielen wirtschaftlichen Verflechtungen machen uns zu natürlichen Partnern., sagt Niek Lansink, Vorstandsmitglied der GFS. Für die Mitglieder ergeben sich daraus klare Vorteile: Skaleneffekte und höhere Effizienz in der Produktion, Risikostreuung durch mehrere Standorte in verschiedenen Ländern sowie Zugang zu einem breiteren genetischen Angebot. Darüber hinaus schaffen wir durch den Zusammenschluss zukünftig neue Synergien: Mit gemeinsamen IT-Strukturen, gebündelten Produktionsabläufen und schlankeren Verwaltungskosten wächst unsere Effizienz., so Paul Hegemann, Vorstandsvorsitzender der GFS.


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