18.12.2009rss_feed

Biogas-Know-how aus Calveslage für das Tierzuchtgut Losten

Innovative Biogastechnologie aus Vechta-Calveslage ist auf dem Tierzuchtgut Losten installiert worden. Gute Laune herrschte anlässlich der Einweihungsfeierlichkeiten (v. l.): Tobias Oswald, BD AGRO, Alwin und Bernd Neteler (Tierzuchtgut Losten) sowie BD AGRO-Geschäftsführer Uwe Heider

Innovative Biogastechnologie aus Vechta-Calveslage ist auf dem Tierzuchtgut Losten installiert worden. Gute Laune herrschte anlässlich der Einweihungsfeierlichkeiten (v. l.): Tobias Oswald, BD AGRO, Alwin und Bernd Neteler (Tierzuchtgut Losten) sowie BD AGRO-Geschäftsführer Uwe Heider

Das Tierzuchtgut Losten in Bad Kleinen (Mecklenburg-Vorpommern) gehört zu den größten und modernsten Schweinefarmen in Deutschland. Die Stallanlagen des innovativen Betriebes werden künftig klimafreundlich beheizt - mit der Abwärme einer Biogasanlage, die in Vechta-Calveslage konzipiert wurde. Mehr als 80 Gäste haben die neue 526 KWel-Anlage kürzlich im Rahmen einer weihnachtlich gestimmten Feierstunde symbolisch in Betrieb genommen. Die Geschäftsführer von Gut Losten, Alwin Neteler und Sohn Bernd, bedankten sich sehr persönlich für die erfolgreiche Kooperation bei ihren Nachbarn und Mitarbeitern, den Vertretern der zuständigen Behörden sowie den am Bau beteiligten Unternehmen.

Lobende Worte fand Alwin Neteler insbesondere für Tobias Oswald, den immer erreichbaren Projektingenieur der für die Anlagenplanung und Installation verantwortlichen BD AgroRenewables GmbH & Co. KG, die zur Big Dutchman-Gruppe gehört.


Als Tochtergesellschaft des Unternehmens, das hier schon die Stalleinrichtungen erneuern durfte, war dieser Auftrag für uns Ehre und Verpflichtung zugleich, betonte BD AGRO-Geschäftsführer Uwe Heider. Er hob die vorbildliche Planungsphase mit den Auftraggebern hervor, die die Grundlage für eine reibungslose Durchführung des neuen Projektes geschaffen habe. Man könne von einer rundum gelungenen Zusammenarbeit sprechen, so Heider.


Auf einem Rundgang erläuterte er anschaulich die Vorteile der neuen Anlage: Neben der reichlich vorhandenen Schweinegülle können dank innovativer Rührtechnik Mais- und Grassilage sowie Getreideschrot effektiv vergoren werden. Die jährliche Stromproduktion beläuft sich auf etwa 4,5 Mio. Kilowattstunden und entspricht dem Bedarf von mehr als 1.000 Einfamilienhäusern.


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