Arbeitszeit sparen bei der Ferkelimpfung: Erfahrungen nach einem Jahr Vierfachschutz
Rund vier Stunden weniger Arbeitszeit pro Impftermin: Diese Zeitersparnis berichtet ein Schweinebetrieb, der von Einzelimpfungen auf einen Vierfachschutz in einem Arbeitsgang umgestellt hat. Möglich wird dies durch einen vor einem Jahr von MSD Tiergesundheit eingeführten intradermalen Kombinationsimpfstoff gegen Porcines Circovirus Typ 2 (PCV2) und Mycoplasma hyopneumoniae (M. hyo). Dadurch werden die Arbeitsabläufe im Ferkelstall effizienter. Im Beispielbetrieb mit 5400 Ferkelimpfungen im Jahr summiert sich der Zeitgewinn auf 68 Arbeitsstunden jährlich. Nach zwölf Monaten Praxisanwendung wurden in Deutschland bereits mehr als eine Million Impfungen mit dem intradermalen Kombinationsimpfstoff durchgeführt.
Das Prinzip dahinter: Der intradermale Kombinationsimpfstoff deckt PCV2 (Cirko) und Mycoplasma hyopneumoniae (Myko) ab und lässt sich mit einem Lawsonien‑Impfstoff mischen sowie gleichzeitig mit einem PRRS‑Impfstoff applizieren. Mithilfe des IDAL® Twin‑Geräts können Ferkel so gegen die wichtigsten vier Erreger in nur einem Arbeitsgang geimpft werden.
Der Zeitgewinn ergibt sich aus dieser Bündelung der Impfmaßnahmen. Statt bis zu vier Einzelinjektionen lassen sich so Impfdurchgänge verschlanken und der personelle Aufwand reduzieren – ein relevanter Faktor insbesondere hinsichtlich Arbeitsressourcen und Wirtschaftlichkeit.
Ein Schweinehalter aus einem Betrieb mit 3‑Wochen‑Rhythmus, der auf das IDAL®-Konzept umgestellt hat, berichtet: Wir sparen bei jedem Impftermin etwa vier Stunden. Hochgerechnet aufs Jahr sind das bei uns 68 Stunden weniger Arbeitszeit – und wir brauchen beim Impfen keine zusätzliche Hilfe mehr.
Neben der Zeitersparnis nennen Betriebe vor allem eine bessere Planbarkeit der Arbeitsabläufe und eine spürbare Entlastung für Familie und Mitarbeitende. Das IDAL®‑Konzept vereinfacht Impfprozesse und reduziert den zeitlichen und personellen Aufwand im Stall.
