05.05.2021

AGRAVIS fokussiert sich auf Kundennähe und Kerngeschäft

Der Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Josef Holzenkamp führte als Versammlungsleiter durch die virtuelle Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG. Mit Holzenkamp vor Ort waren: die Vorstandsmitglieder Dr. Dirk Köckler (Vorstandsvorsitzender), Hermann Hesseler sowie Jörg Sudhoff, die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Friederike Brocks und Johannes Schulte-Althoff (v. re.). ©AGRAVIS

Der Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Josef Holzenkamp führte als Versammlungsleiter durch die virtuelle Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG. Mit Holzenkamp vor Ort waren: die Vorstandsmitglieder Dr. Dirk Köckler (Vorstandsvorsitzender), Hermann Hesseler sowie Jörg Sudhoff, die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Friederike Brocks und Johannes Schulte-Althoff (v. re.). ©AGRAVIS

Agrarhandelsunternehmen mit ordentlichem Frühjahrsgeschäft - Planzahlen für das Geschäftsjahr 2021 bleiben realistisch - Konzernchef Dr. Dirk Köckler skizziert strategische Wachstumsfelder

 

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen wie Vogelgrippe, Afrikanischer Schweinepest und Corona hat der AGRAVIS-Konzern im Geschäftsjahr 2020 seine ambitionierten Ziele erreicht. Wie Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff in der virtuellen Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG bilanzierte, sei das Jahr mit einem Umsatz von rund 6,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,45 Mrd. Euro) und einem Ergebnis vor Steuern von 30,5 Mio. Euro (Vorjahr: minus 20,5 Mio. Euro) abgeschlossen worden. Nach dem negativen Ergebnis durch Einmal-Belastungen des vergangenen Jahres bestätigen die Zahlen, dass die AGRAVIS ihren Kurs konsequent umsetzt, so Schulte-Althoff wörtlich.


Als weiteres Indiz für die Marktstärke der AGRAVIS bewertete der Finanzvorstand das Investitionsvolumen, das mit 46,7 Mio. Euro wiederum ein hohes Niveau erreichte. Vor allem wurde in die digitale Infrastruktur investiert, in kleineren Teilen in Steine und Beton.
Auch beim Eigenkapital stellte Schulte-Althoff eine erfreuliche Weiterentwicklung fest. Es wuchs imGeschäftsjahr 2020 auf 578 Mio. Euro an (Vorjahr: 543,5 Mio. Euro). Die Ausgabe von Genussrechten hat sich hier positiv ausgewirkt. Das Interesse daran war bei den unterschiedlichen Investorengruppen wieder sehr groß. Das Volumen der ausgegebenen Genussscheine überstieg mit 60,2 Mio. Euro deutlich das der Genussscheine aus 2015, die im Vorjahr zurückgezahlt wurden. Die Eigenkapitalquote hat sich deshalb ebenfalls um über zwei Prozentpunkte von 27,4 auf 29,6 Prozent erhöht.


Diese Zahlen unterstreichen, dass die AGRAVIS 2020 robust unterwegs war. Wir haben die Herausforderungen angenommen und in Kundenlösungen umgesetzt – insgesamt konnten wir Umsatz und Marktanteile festigen und die Weiterentwicklung der AGRAVIS vorantreiben, fasste Johannes Schulte-Althoff zusammen.
Der AGRAVIS-Konzern hatte am Ende des zurückliegenden Geschäftsjahres 6.336 Mitarbeitende, darunter 576 Auszubildende.


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