ISN-Newsletter vom 26.06.2026
Viehzählungsergebnisse: Schweinebestand stabil – Betriebe brechen weg
Während sich die Schweinebestände in Deutschland auf niedrigem Niveau leicht stabilisieren, geht die Zahl der Betriebe unaufhaltsam zurück. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Der Strukturwandel greift vor allem in der Ferkelerzeugung tief. ISN: Die Stabilisierung der Bestände darf nicht darüber hinwegtäuschen, wie ernst die Lage auf den Höfen..
» mehr dazuHitze im Stall – unterschätztes Risiko für Havarien
Die Sommer werden heißer – und damit steigen auch die Anforderungen an moderne Tierställe. Gerade in der Schweinehaltung zählt ein funktionierendes Stallklima zu den zentralen Voraussetzungen für Tierwohl und Betriebssicherheit. Denn Schweine reagieren besonders sensibel auf hohe Temperaturen: Bei steigenden Temperaturen geraten sie schnell unter Hitzestress, da sie..
» mehr dazuLeichte Zunahme der globalen Schweinefleischerzeugung erwartet
Die weltweite Produktion von Schweinefleisch wird im laufenden Jahr 2026 voraussichtlich einen moderaten Zuwachs verzeichnen. Prognosen der AMI zufolge soll das globale Aufkommen um 0,6 % zulegen und ein Gesamtvolumen von 129,5 Mio. Tonnen erreichen. Dieser leichte Aufwärtstrend resultiert im Wesentlichen aus Kapazitätserweiterungen in China, Brasilien und den..
» mehr dazuSpezialisiert, integriert oder globalisiert – Wohin entwickelt sich die deutsche Schweinehaltung?
Auf der diesjährigen ISN-Mitgliederversammlung in Münster diskutierte die ISN vor rund 300 Mitgliedern und Gästen mit Vertretern der Schlachtbranche über die aktuell paradoxe Marktkrise, Wege aus dem drohenden Strukturbruch und zukunftsfähige Preisbildungsmodelle.
» mehr dazuEU-Schweinepreise: Märkte fangen sich – Notierungen überwiegend stabil
Der europäische Schlachtschweinemarkt hat sich nach dem starken Preisrutsch der vorangegangenen Schlachtwoche beruhigt. In der laufenden Schlachtwoche stabilisieren sich die Notierungen in den meisten EU-Mitgliedsländern. Gegen den gesamteuropäischen Trend hebt sich die französische Notierung mit einem Plus von korrigierten 3 Cent positiv ab.
» mehr dazuISN-Mitgliederversammlung: Globale Marktverwerfungen machen Schweinehaltern schwer zu schaffen
Deutschlands Schweinehalter erleben eine paradoxe und wirtschaftlich desaströse Situation: Mitten in der Grillsaison und parallel zur Fußball-WM bricht der Schweinemarkt ein. Statt des erwarteten Sommerhochs stürzt die Basisnotierung auf ein ruinöses Niveau von 1,50 €/kg Schlachtgewicht (SG) ab und beschert Ferkelerzeugern und Schweinemästern herbe Verluste von zusammen rund..
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