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Wachstum im umkämpften Markt: Tönnies stellt Unternehmenszahlen 2016 vor

Tönnies-Hauptstandort in Rheda-Wiedenbrück; Bild: Tönnies

Tönnies-Hauptstandort in Rheda-Wiedenbrück; Bild: Tönnies

Der größte deutsche Schlachter Tönnies veröffentlichte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz die aktuellen Wirtschaftszahlen der Unternehmensgruppe. Demnach begründet sich das leichte Wachstum vor allem durch die Übernahme von Tican in Dänemark.

 

Tönnies 2016 in Zahlen

  • Umsatzsteigerung um 0,8 Prozent / 50 Mio. von 6,3 Mrd. auf 6,35 Mrd. Euro
  • Wachstum begründet durch Zukauf internationaler Geschäfte (Tican/Dänemark)
  • keine Angaben zum Gewinn
  • Weltweit 20,4 Mio. Schweine geschlachtet, plus 2 Prozent / 400.000 zum Vorjahr
  • davon 16,2 Mio. Schweine in Deutschland geschlachtet (Vorjahresniveau)
  • Exportrate über 50% (gewichtsbasiert)
  • Mitarbeiterzahl wächst seit 2014 um ca. 2.000 auf 12.500 (vor allem durch Tican)

 

Umkämpfter heimischer Markt

Die Zeiten des überdimensionalen Wachstums in Deutschland sind vorbei. Das müssen wir anerkennen, sagte Clemens Tönnies als Sprecher der Geschäftsleitung. Wie schon 2016 sollen zukünftig strukturelle Investitionen in bestehende Produktionsstandorte die Marktposition von Tönnies angesichts des Preisdrucks am Markt weiter stärken. Die internationale Aufstellung spiele dabei nicht nur für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens eine wichtige Rolle, sie eröffne auch deutschen Landwirten neue Absatzmöglichkeiten. Stammmarkt bleibe jedoch Deutschland, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.

Einen Schwerpunkt legt Tönnies auf seine Energieeffizienz. So konnte durch die Eigenstromerzeugung mittels zweier Blockheizkraftwerke die integrierte Kälteherstellung für die neue Vier-Phasen-Kühlung für Schweine genutzt werden. Tönnies sieht sich damit als eines der energieeffizientesten Unternehmen der Branche.


Hier finden Sie die Pressemitteilung von Tönnies


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