02.02.2023rss_feed

Schweinefleischausfuhren 2022 weiter rückläufig

Die Schweinefleischausfuhren aus Deutschland sind  von Januar bis November 2022 fast um 12 % eingebrochen

Die Schweinefleischausfuhren aus Deutschland sind von Januar bis November 2022 fast um 12 % eingebrochen

Im vergangenen Jahr sind die Ausfuhren von Schweinefleisch aus Deutschland weiter gesunken. Infolge der bestehenden Handelsbeschränkungen durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) und dem rückläufigen Schweinebestand ist vor allem der Drittlandexport zusammengebrochen.

 

Exportminus von 11,8%

Laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) wurden von Januar bis November 2022 insgesamt 2,16 Mio. t Schweinefleisch inklusive Nebenprodukten exportiert. Damit sind die Ausfuhren von deutschem Schweinefleisch um 11,8 % eingebrochen.

 

Italien und Niederlande sind Hauptabnehmer

Über 80 % der Exportdestinationen Deutschlands liegen innerhalb der EU. Die Hauptabnehmer sind laut AMI Italien und die Niederlande, welche gemeinsam einen Anteil von 28,5 % der Schweinefleischausfuhren abnehmen.

 

Drittlandsexporte deutlich gesunken

Der internationale Handel mit Schweinefleisch ist um 29,8 % eingebrochen. Als Hauptursache für die rückläufigen Exporte nennt die AMI die ASP-bedingten Handelsbeschränkungen für deutsches Schweinefleisch in Drittländer. Darüber hinaus zeigt allerdings auch der Bestandsabbau seine Spuren und sorgt für ein kleineres Schweinefleischangebot.

 


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