21.08.2013rss_feed

Sauenmarkt weiter hart umkämpft

Schlachtsau Stempeln

Den Schlachtunternehmen bereitet die aktuelle Situation auf dem Sauenmarkt deutlich Kopfzerbrechen:

Die Preissteigerungen der vergangenen Wochen konnten bislang nicht ausreichend in höhere Fleischpreise umgesetzt werden. Dazu ist die Nachfrage von Seiten der Wursthersteller saisontypisch noch zu gering und auch bei den Nebenprodukten und Fettartikeln sind nach Angaben der Marktbeteiligten bislang keine entsprechenden Preissteigerungen möglich gewesen.

 

Auf der anderen Seite ist es für die Sauenschlachter auch nicht möglich, die Stückzahlen einfach zu reduzieren. Zu viele wichtige Lieferbeziehungen, sowohl im Einkauf als auch im Verkauf, könnten dadurch zerbrechen. Während nämlich einzelne Teilstücke nicht entsprechend ins Geld zu bringen sind, würden bei anderen Teilstücken wichtige Marktanteile bzw. Kunden verloren gehen, sollte man die Schlachtungen reduzieren.

Wenn in dieser Lage auch noch einzelne Schlachtunternehmen mit deutlichen Aufschlägen auf den Preis Frei-Eingang-Schlachtstätte locken, besteht die Gefahr, dass sich der Schlachtsauenmarkt überhitzt und Unternehmen dabei auf der Strecke bleiben.



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