23.07.2014

Russland: Schweinebestand stagniert

Die russische Veredelungswirtschaft hat im ersten Halbjahr 2014 die Fleischproduktion gesteigert, während die Erzeugung anderer wichtiger Produkte eingeschränkt worden ist.

 

Damit setzten sich die schon im vergangenen Jahr verzeichneten Tendenzen fort. Wie der Föderale Statistische Dienst Russlands (Rosstat) mitteilte, wuchs das Aufkommen von Schlachttieren einschließlich Geflügel gegenüber der ersten Jahreshälfte 2013 um 4,2 % auf rund 5,5 Mio t Lebendgewicht (LG). Allerdings fiel der Produktionszuwachs damit etwas schwächer aus als im Gesamtjahr 2013 mit 5,0 %.

 

Uneinheitlich entwickelten sich auch die Tierbestände. Die Rinderherden umfassten Ende Juni 2014 in Russland insgesamt etwas mehr als 20,6 Millionen Tiere; das waren 1,8 % weniger als ein Jahr zuvor. Dabei nahm die Zahl der Kühe um 2,5 % auf 8,7 Millionen Stück ab.

Weiter gewachsen ist die Geflügelhaltung, und zwar um 2,6 % auf 529,2 Millionen Tiere.

 

Schweine: Expansion kommt zum Erliegen

Praktisch zum Erliegen kam hingegen laut der amtlichen Statistik die Expansion bei den Schweinebeständen: Diese erhöhten sich in den zwölf Monaten bis Ende Juni 2014 insgesamt lediglich noch um 0,4 % auf rund 20,5 Millionen Stück, während Ende Dezember 2013 hier ein Plus von 2,0 % und Ende Juni 2013 noch ein Zuwachs von 9,2 % verzeichnet worden waren.

 

Ein Grund für die Stagnation ist sicherlich auch in der weiter grassierenden Afrikanischen Schweinepest zu finden:


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