26.06.2013

Russland: ASP flammt wieder – 17 neue Fälle

Flagge Russland

Nach einem ruhigen Winter flammt die Afrikanische Schweinepest in Russland wie erwartet wieder auf. Spätestens im Frühjahr wird eine neue Welle von Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest auf Russland zurollen, warnte der Chef des russischen Veterinäramtes, Juri Vaslov, bereits zu Jahresanfang.

 

Nun ist es soweit: 17 neue Ausbrüche bei insgesamt 47 Wild- und 174 Hausschweinen meldet die World Organisation for Animal Health (OIE). Die Ausbrüche fanden in den Regionen Smolensk (1 Ausbruch), Woronesch (14), Wolgograd (2) statt.

 

Die Region Woronesch grenzt an die Ukraine. Seit mehreren Jahren kämpft Russland damit, die immer wieder kehrenden Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest in den Griff zu bekommen.

 

Schweinepest vor den Grenzen Europas

Die Europäische Kommission bestätigt diese Woche den zunächst inoffiziell bekannt gewordenen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in einer Kleinsthaltung im äußersten Westen der Republik Belarus. Der Ausbruchsort ist ein kleines Dorf namens Chapun in der Region Grodno. Der Herd liegt 150 km von der Grenze mit Polen und nur 40 km von der litauischen Grenze entfernt.

 

Es ist das erste Mal, dass die ASP im westlichen Teil von Belarus gemeldet wird. Die Gefahr einer ASP-Einschleppung in Mecklenburg-Vorpommerns Nachbarmitgliedstaat Polen ist damit deutlich gestiegen. Das Risiko für Mecklenburg-Vorpommern muss daher noch höher eingeschätzt werden als durch den ASP-Eintrag in den Osten der Ukraine 2012, teilte das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg Vorpommern mit..

 

Reisezeit ist Einschleppungszeit:

Sensibilisieren auch Sie Ihre Mitarbeiter für dieses Thema und treffen Sie für ihren Betrieb Vorsichtsmaßnahmen, um der Einschleppung von Seuchen vorzubeugen!