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QS-Audit-Daten zur Risikoeinstufung gegenüber Veterinäramt nutzen

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Schweine haltende Betriebe können mit den von QS bereitgestellten Auditindices für Biosicherheit (BSI) und Tierhaltung (THI) gegenüber den Veterinärämtern ihre Sorgfalt und Risikovorsorge belegen, wenn sie diese für ihr jeweiliges Veterinäramt freischalten lassen. Die EU-Kontrollverordnung 2017/625, die seit dem 14. Dezember 2019 gültig ist, gibt vor, dass Veterinärämter alle Informationen, die ihnen vorgelegt werden, für die Risikoeinschätzung von Betrieben heranziehen sollten.

 

Mit Auditindices Verbesserungspotential erkennen

Seit November stellt das QS-Prüfsystem seinen Systempartnern neu aufbereitete Indices für Biosicherheit und Tierhaltung zur Verfügung. Die Auditindices ergeben sich aus acht bzw. zehn Prüfkriterien des letzten QS-Audits. Zur Einsicht vorgelegt werden können dem Veterinäramt auch Daten und Informationen aus den QS-Monitoringprogrammen für Salmonellen, Antibiotika sowie Schlachtbefunden. Sie ermöglichen den Tierhaltern aber zunächst einmal die Standortbestimmung des eigenen Betriebs im Vergleich zu anderen Betrieben und geben Hinweise auf Verbesserungspotential.  


Dateneinsicht nur nach Zustimmung

Ab Januar 2020 können die Auditindices zu Biosicherheit und Tierhaltung oder Ergebnisse aus den QS-Monitoringprogrammen den zuständigen Veterinärämtern zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung hierfür ist eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung des jeweiligen Tierhalters an sein Veterinäramt und die Registrierung des Veterinäramtes in der QS-Datenbank. Erst nach Vorlage der Einwilligung durch den Landwirt und schriftlicher Vereinbarung mit QS zum Datenschutz und zur Datennutzung können Veterinärämter freigeschaltet werden.



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