01.07.2016rss_feed

Internet Schweinebörse: Mehr als 5.000 Partien in 5 Jahren - Kontinuierliche Entwicklung

Übergabe des Weber Grills an Hinnerk Cassier (Mitte) durch Paul Kleine Klatte (links) und Gerd Westermann (rechts)

Übergabe des Weber Grills an Hinnerk Cassier (Mitte) durch Paul Kleine Klatte (links) und Gerd Westermann (rechts)

Es gibt Grund zu feiern. Die Internet Schweinebörse ist beliebter denn je: Seit dem vollständigen Relaunch des Börsensystems im Frühjahr 2011 wurde nun im Rahmen der Auktion der Internet Schweinebörse die 5.000ste Partie mit schlachtreifen Schweinen auf der renommierten Handelsplattform im Internet versteigert.

Damit wurden insgesamt in diesem Zeitraum gut 640.000 Schlachtschweine online über Auktionen vermarktet. Hinzu kommen Tiere, die außerhalb von festen Auktionsterminen über den sogenannten Marktplatz ihren Käufer finden.

 

Treue wird belohnt

Was uns besonders freut ist, dass eine wachsende Anzahl Erzeuger die Vorteile des Handelssystems erkannt hat und regelmäßig seine schlachtreifen Schweine bei uns anbietet, berichtet ISW-Geschäftsführer Andreas Stärk als Betreiber der Internet Schweinebörse. Und am Ende des Tages muss die Treue des Kunden honoriert werden. Jeweils einen hochwertigen Webergrill erhielten die Schweinehalter Hinnerk Cassier aus Wriedel und Albert Tiesmeyer aus Neuenkirchen-Vörden, die ihre schlachtreifen Schweine in den vergangenen 5 Jahren ausschließlich über die Börse vermarkteten und somit in dieser Zeit die meisten Tiere versteigern konnten.

 

Konditionen überzeugen

Die Gründe für diese Form der Vermarktung liegen für die beiden Schweinehalter auf der Hand. Wenn ich meine Schweine über die Börse verkaufe, erziele ich einen deutlich höheren Preis als wenn ich konventionell vermarkte, erklärt Hinnerk Cassier. Zum Mehrerlös gegenüber einer konventionellen Vermarktung tragen neben dem höheren Basispreis auch die übrigen Vermarktungskonditionen wie feste Vorkosten und insbesondere feste Abrechnungsmasken bei.


Preisanstieg der vergangenen Wochen: Die Internet Schweinebörse legt vor

Preisanstieg der vergangenen Wochen: Die Internet Schweinebörse legt vor

Keine Hauspreise

Für Albert Tiesmeyer ist vor allem die Verlässlichkeit der Schweinebörse das ausschlaggebende Kriterium: Hauspreise spielen bei der Vermarktung über die Schweinebörse keine Rolle. Das letzte Gebot in der Auktion zählt als Preisbasis, unabhängig von willkürlich festgelegten Hauspreisen. Die jüngsten Turbulenzen am Schlachtschweinemarkt, bzw. die noch Anfang Juni verbreiteten Hauspreiszahlungen hatten auf die Schweineverkäufe Tiesmeyers daher keinen Einfluss.

 

Börse setzt Zeichen

Neben dem einzelbetrieblichen Vorteil beflügelt die Internet Schweinebörse aber auch den Schweinemarkt. Die in den Auktionen festgestellten Durchschnittspreise sind ein wertvolles Argument in den Preisverhandlungen zwischen Landwirten, Viehvermarktern und Schlachtunternehmen. Nach Ansicht vieler Marktexperten wäre der deutliche Preisanstieg der vergangenen Wochen auf dem Schlachtschweinemarkt ohne den Preistreiber Schweinebörse vermutlich deutlich geringer ausgefallen.

 

Die Auktion der Internet Schweinebörse findet zweimal wöchentlich statt, jeweils am Dienstag um 14 Uhr und Freitag um 11 Uhr unter www.isn-schweineboerse.de. Testen Sie das kostenfreie und risikolose System mit einer Schnupperpartie. Nähere Auskünfte erteilen Paul Kleine Klatte unter Tel. 05491-966515 oder Gerd Westermann unter Tel. 05491-966520.


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