18.02.2019rss_feed

InnoPig-Abschlussveranstaltung: Ergebnisse zu Abferkelsystemen und Haltungsverfahren für Ferkel

Die Ergebnisse aus dem Innopig-Projekt werden am 3. und 4. April vorgestellt

Die Ergebnisse aus dem Innopig-Projekt werden am 3. und 4. April vorgestellt

Die Ergebnisse aus dem Verbundprojekt InnoPig werden am 3. und 4. April in Kiel und Futterkamp dargestellt. Abferkel- und Aufzuchtsysteme standen im breiten Fokus der Wissenschaft. ISN: Die Ergebnisse des mit öffentlichen Mittel geförderten Projektes kommen passend zur Diskussion um die gesetzlichen Neuregelungen zur Haltung von Sauen und können seitens der Bundesregierung und des Gesetzgebers nicht ignoriert werden!

 

Aus Bundesmitteln gefördert

Im Herbst 2015 ist das Verbundprojekt InnoPig gestartet, dass mit rund 2 Mio. € durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie die Landwirtschaftliche Rentenbank gefördert wurde. In einem interdisziplinäre Ansatz und einer ganzheitlichen Bewertung von Abferkel- und Aufzuchtsystemen solle das Projekt wichtige Impulse für deren Umsetzung in die landwirtschaftliche Praxis geben, sagte der Projektkoordinator Prof. Dr. Joachim Krieter von der Universität in Kiel zu Projektbeginn. Neben Prof. Krieter wurde das Projekt auch von Dr. Karl-Heinz Tölle von der ISN-Projekt GmbH koordiniert. Beteiligte an dem Großprojekt waren:

- Christian-Albrechts-Universität Kiel,

- Georg-August-Universität Göttingen,

- Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover,

- Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein,

- Landwirtschaftskammer Niedersachsen,

- Big Dutchman Pig Equipment GmbH

- Alfons Greten Betonwerke GmbH

- ISN-Projekt GmbH

- Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e.V.

 

Abferkelbereich im Hauptfokus

Im Hauptfokus der Untersuchung standen insbesondere die Haltungssysteme im Abferkelbereich. Neben der konventionellen Abferkelbucht wurden Sauen ohne jegliche Fixierung entweder einzeln in der Abferkelbucht oder auch in Gruppenabferkelsystemen gehalten. Auch eine Variante mit wenigen Tagen Fixierung wurde untersucht. Zudem ging es auch um die weitere Aufzucht der Ferkel in der Abferkelbucht und die Einstallung in Wean-to-Finish-Verfahren (Aufzucht der Schweine vom Absetzen bis zum Ende der Mast in einer Bucht). Die Versuche fanden auf den Versuchsbetrieben der Landwirtschaftskammern in Wehnen und Futterkamp statt. Das Projekt lieferte viele sehr eindeutige Ergebnisse, die bei der Abschlussveranstaltung nun vorgestellt werden. Am 3. April in Kiel geht es in die wissenschaftlichen Details und am 4. April stehen in Futterkamp die praktischen Empfehlungen aus dem Projekt im Blickpunkt.

 

Die ISN meint:

Die Ergebnisse kommen genau passend zur Diskussion um die gesetzliche Neuregelung der Haltung von Sauen. Das mit rund 2 Mio. € Bundesmitteln geförderte Projekt kann die Bundesregierung und der Gesetzgeber nicht ignorieren. Auf den Innovationstagen im vergangenen Herbst in Bonn hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vor einer Innovationablockade gewarnt. Sie gab ein Bekenntnis zu wissenschaftlichen Fakten und eine gleichzeitige Abkehr von gesellschaftlichen Stimmungen als politische Triebfeder ab. Wir nehmen Sie hier gerne beim Wort.


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