01.07.2026rss_feed

Initiative Tierwohl: 6,9 Millionen Ferkel neu angemeldet

Header Itw 2026 Ferkelerzeuger Mäster

Die gerade abgelaufene Registrierungsphase zur Initiative Tierwohl (ITW) ist auf eine große Resonanz gestoßen – ein großer Schritt in Richtung Nämlichkeit bei der ITW. Der Fonds reicht bis mindestens Ende 2026 für alle angemeldeten Ferkelaufzüchter inkl. der Neuregistrierungen.

 

Wie die Initiative Tierwohl (ITW) mitteilt, ist die jüngste Registrierungsphase auf eine große Resonanz gestoßen. 570 weitere Ferkelaufzuchtbetriebe mit rund 6,9 Millionen Ferkeln pro Jahr wurden neu angemeldet. Damit konnte ein großer Schritt in Richtung der generell durchgängigen Nämlichkeit erreicht werden. Bekanntlich sollen die Schweine im ITW-System ab 2027 lückenlos von der Geburt bis zur Schlachtung auf ITW-Betrieben gehalten werden können.

 

Nämlichkeit vorausgesetzt

Die neu angemeldeten Ferkelaufzuchtbetriebe nehmen als nämliche Ferkelaufzüchter an der ITW teil. Voraussetzung für die Auszahlung des Tierwohlentgelts ist dabei unter anderem, dass die Ferkel an einen ITW-Mäster geliefert werden und von einem ITW-Sauenhalter stammen. Nur für diese Ferkel erhalten die Neuteilnehmer 4,50 Euro pro Tier aus dem Ferkelfonds. Eine Budgetzusicherung aus dem Ferkelfonds besteht noch bis mindestens zum 31. Dezember 2026.

 

Budget reicht bis mindestens Ende 2026 für alle angemeldeten Ferkelaufzüchter

Schweinehaltung Mit rund 6,9 Millionen zusätzlich angemeldeten Ferkeln gibt es im ITW-System rein rechnerisch erstmals mehr ITW-Ferkel als ITW-Mastschweine. Damit ist eine zentrale Voraussetzung geschaffen, um die Marktlösung weiter voranzubringen. Das verfügbare Budget im Ferkelfonds reicht für alle angemeldeten Betriebe bis mindestens Ende 2026 aus, so Robert Römer, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl.

 

Angleichung zwischen Ferkeln und Mastschweinen in 2027 erwartet

Insgesamt nehmen aktuell über 10.000 schweinehaltende Betriebe an der ITW teil, darunter über 2.000 Ferkelaufzüchter. Die Anzahl der ITW-Ferkel wird sich wahrscheinlich ab 2027 an die Anzahl der ITW-Mastschweine weiter angleichen. Derzeit nehmen aus Gründen des Bestandsschutzes noch Ferkelerzeuger aus den ersten Programmphasen der ITW teil, die nicht an ITW-Mäster liefern.


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