12.01.2021rss_feed

Hohe Nachfrage nach Investitionsprogramm Landwirtschaft

BMEL und Rentenbank

Die Nachfrage nach Mitteln aus dem Zukunfts- und Investitionsprogramm Landwirtschaft, das die Landwirtschaftliche Rentenbank im Auftrag des Bundes umsetzt, ist nach Angaben der Förderbank immens hoch. Die für das erste Halbjahr 2021 zur Verfügung stehenden Bundesmittel seien für Teilbereiche des Programms bereits ausgeschöpft, berichtet Agra Europe (AgE).

 

Der Bund stellt im Zukunfts- und Investitionsprogramm Landwirtschaft bis zum Jahr 2024 laut Angaben der Rentenbank insgesamt 816 Mio. Euro an Zuschüssen für eine umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft bereit. Die Mittel würden halbjährlich in drei Plafonds ausgereicht. Im ersten Halbjahr 2021 stünden für Maschinen 72,5 Mio. Euro, für Lagerstättenerweiterungen für Wirtschaftsdünger 26 Mio. Euro und für die Gülleseparierung 5 Mio. Euro zur Verfügung.

 

Viele Landwirte investitionsbereit – zu wenig Mittel?

Eingegangene, förderfähige Anträge, die aufgrund ausgeschöpfter Bundesmittel innerhalb eines Halbjahres nicht zum Zuge kommen, werden der Rentenbank zufolge in den kommenden Halbjahren in der Reihenfolge ihres Eingangs vorrangig berücksichtigt. Dies gelte, solange Haushaltsmittel des Bundes zur Verfügung stünden.

 

BMEL will weitere Mittel vorziehen

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner äußerte heute: Dass so viele investieren wollen, ist ein klares Standortbekenntnis der Landwirtschaft zu Deutschland. Diesen Schwung wollen wir aufrechterhalten. Deshalb ziehe ich gerne weitere Mittel vor.

Die Bundesministerin plant daher, die Möglichkeit zu schaffen, dass Landwirte bereits zeitnah auch die Mittel für die genannten Förderbereiche abrufen können, die ursprünglich für das zweite Halbjahr 2021 vorgesehen sind.


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