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Hendricks postfaktische Bauernregeln verunglimpfen Bauern

Unglaublich, was sich Umweltministerin Barbara Hendricks und ihr Bundesumweltministerium (BMUB) schon wieder leisten. Für eine breit angelegte Plakataktion in 70 Städten kreieren sie neue Bauernregeln, um – wieder einmal – Kritik an den Landwirten und ihrer Arbeitsweise zu üben. Bauernregeln voller Pauschalkritik, die in dem schon länger andauernden Feldzug von Frau Hendricks gegen die Bauern und deren ganzen Berufsstand passen! Aus Sicht der ISN ist dieses unsachliche Handeln völlig inakzeptabel für ein seriöses deutsches Bundesministerium!

Unsere Antwort auf Hendricks platte Bauernregeln – Bauernfakten statt Hendricks-Plattitüden – wir werden zum Wahlauftakt die wahren Fakten aufs Plakat bringen! (Hier können Sie unser Projekt unterstützen)

 

Von einbeinigen Schweinen und Mühe machender Gülle

Elf ungemein kreative Reime auf Kindergartenniveau haben sich die Ministerin und ihr Team ausgedacht, um auf gesunde Ernährung, sauberes Gewässer und biologische Vielfalt aufmerksam zu machen. Und über allem steht natürlich wieder die vielbeworbene Nachhaltigkeit, gleich neben der Agrarwende.

Hier geht's zu den 11 Hendrickschen Bauernregeln


Hendricks 11 Bauernregeln Hendricks Neue Bauernregeln

Postfaktisches auf Kosten der Steuerzahler

Garniert wird die Kampagne mit eingängigen Infotexten: In der intensiven Tierhaltung werden besonders viele Tierarzneimittel eingesetzt, insbesondere Antibiotika. Viele Bürgerinnen und Bürger sind besorgt darüber, welche Auswirkungen dies auf ihre Gesundheit und die der Tiere haben kann.

Keine Fakten, keine Zahlen, keine Statistiken – welche Wirkung die Verabreichung eines Medikaments auf die Gesundheit eines erkrankten Tieres haben könnte, dürfte hingegen jedem klar sein.

 

Natürlich grassieren in den Medien und sozialen Netzwerken in diesen Tagen eine Menge Falschmeldungen... äh Fake-News. Niemand weiß mehr so genau, was wirklich wahr ist. Schönen Plakaten dieser Art dürfte da ohne jede Frage ein Teil der Aufmerksamkeit zukommen. Außerdem kann man schon bald in den Bushäuschen der 70 Städte darüber fachsimpel. Achja, und wer bezahlt diese Plakate des BMUB? Genau, der Steuerzahler …


Bildquelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland; Bildmontage: ISN

Bildquelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland; Bildmontage: ISN

Die ISN meint:

Frau Hendricks, was für ein Niveau?

Man könnt auch sagen: Griff ins Klo!

Postfaktisch Ihre Bauernregeln,

Na klar – Sie woll’n wohl Bauern regeln.

 

Pauschale Beleidigung, Polemik pur,

Was denken Sie sich dabei nur?

Hier verlassen Sie ihr Feld,

verschwenden zudem Steuergeld.  

 

Frau Hendricks, hier gingen Sie zu weit,

deshalb wird es höchste Zeit,

die Schmähaktion nun schnell zu streichen,   

und ein Sorry nachzureichen!

 

 

Dichter fühlen sich aufgerufen

Eines hat Frau Hendricks mit Ihren Bauernregeln aber schon jetzt erreicht, eine angeregte Dichtkultur in den sozialen Netzen. Hier einige Kostproben:

 


Bauernregeln Sozialenetzwerke

Fällt Ihnen auch ein passender Reim zur neuen Kampagne von Ministerin Hendricks ein? Schicken Sie ihn uns an isn@schweine.net!


arrow_forwardISN-Projekt: "Bauernfakten statt Hendricks-Platitüden - Teil 2" - jetzt Anteile für Plakataktion zeichnen!

open_in_newPressemeldung des BMUB

open_in_newBMUB: www.neue-bauernregeln.de


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