07.02.2018 rss_feed

Klimaschutzziele: Kaum Erfolg durch weniger Fleischkonsum

Landauf, landab predigen vermeintliche Tier- und Umweltschützer, dass die Deutschen ihren Fleischkonsums halbieren und die Tierbestände kräftig abgebaut werden müssten, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat nun berechnet, dass das nur ein Prozent zur Erreichung der Klimaziele bringt.

 

Gerade erst zur Internationalen Grüne Woche in Berlin, erneuerten die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Naturschutz und Umwelt diese Forderungen in ihrem Fleischatlas.

Dabei würden allerdings keine Angaben gemacht, wie viel eine Halbierung des Fleischkonsums zum Erreichen des Klimaziels beitragen würde, wunderte sich die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Also spitzte Ansgar Lasar, Klimabeauftragter bei der LWK seinen Bleistift, um nachzurechnen und einige Vergleiche anzustellen.

 

Dem Klimaziel um ein Hundertstel näher

Sein Fazit: Eine Halbierung des Fleischkonsums, wie bei der Vorstellung des Fleischatlas empfohlen, würde Deutschland dem Klimaziel um etwa ein Hundertstel näherbringen.

Es gebe wesentlich wirkungsvollere Maßnahmen wie beispielsweise den Bezug von Ökostrom und die Reduzierung von Flugreisen, um das Klima zu schützen.

Ihren Beitrag zur Verringerung der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen könnten die Landwirte, z.B. durch eine klimaeffiziente Produktion leisten.



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