17.02.2021

Greenpeace fordert komplettes Werbeverbot für Fleisch – ISN: Einfach nur populistisch!

Greenpeace hat ein selbst in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten veröffentlicht und fordert ein Totalverbot für Fleischwerbung

Greenpeace hat ein selbst in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten veröffentlicht und fordert ein Totalverbot für Fleischwerbung

Greenpeace legt ein selbst in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten vor und fordert ein komplettes Werbeverbot von Fleisch.
ISN: Was Greenpeace hier fordert, ist einfach nur populistisch, schadet der heimischen Schweinefleischerzeugung und behindert Tierwohl.

 

Pünktlich zur Bundesratssitzung am vergangenen Freitag hat Greenpeace die Ergebnisse eines von ihnen in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens zu einem möglichen Fleischwerbeverbot veröffentlicht. Und wie kann es angesichts des Auftraggebers auch anders sein: Das Gutachten kommt zu dem Schluss, ein Werbeverbot analog zum Tabak wäre möglich. Und genau darauf aufbauend fordert Greenpeace angesichts des in der Bundespolitik diskutierten Preiswerbeverbotes ganz auf ein Verbot der Werbung für Fleisch zu setzen.

 

Die ISN meint:

Schweinefleisch wird mit Tabak verglichen, extrem stigmatisiert und mit immer wieder neu vorgetragenen Behauptungen an den Pranger gestellt. Und dass ein Gutachten nicht unbedingt der Meinung des Auftraggebers widerspricht ist wohl wenig verwunderlich. Das was Greenpeace hier treibt, ist einfach nur populistisch!, kommentiert ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack die Forderung und erläutert weiter: Das Ramschpreise in der Werbung nichts zu suchen haben – darüber sind wir uns ja einig. Werbeaktionen sind aber auch mit moderaten Preisaussagen für alle Produkte Handwerkszeug einer Marktwirtschaft.  Darüber hinaus muss sich Greenpeace auch die Frage stellen lassen, was sie damit bezwecken: Aus den Augen aus dem Sinn? Mehr Tierwohl verhindern und die Erzeugung von Deutschland ins Ausland verlagern? Denn genau das wird doch erreicht, wenn Herkunft, Regionalität und Tierwohlprogramme nicht beworben werden dürfen. Und hier spielt es keine Rolle, ob das Fleisch aus dem konventionellen oder Biosegment kommt. Entscheidend ist, dass die Werbeversprechen auch eingehalten werden. Gerade in der aktuellen Situation am Schweinemarkt brauchen wir Werbung für Fleisch!