28.06.2013

Gewerkschaft fordert soziales Siegel für Fleisch

Kontrolleur auf dem Schlachthof

Seit Wochen sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen ausländischer Werkvertragsarbeitnehmer in der deutschen Fleischbranche in den Schlagzeilen.

 

Weiteren Schwung in die Diskussion brachte die ARD Reportage Lohnsklaven in Deutschland - Miese Jobs für billiges Fleisch.

 

Franz-Josef Möllenberg, Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG), fordert nun in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) ein soziales Siegel für Fleisch. Das Siegel könnte zeigen: Diese Ware kommt aus einem Unternehmen, in dem es einen Betriebsrat gibt, in dem der Tarifvertrag eingehalten wird, wo ausgebildet wird, sagte Möllenberg der NOZ. Des Weiteren spricht er sich für 8,50 €/h Mindestlohn aus.