16.10.2013rss_feed

Futtermittelpreise 12 % bis 19 % günstiger als im Vorjahr

Sackware

Im Vergleich zum Vormonat gaben die Mischfutterpreise aufgrund der anhaltend niedrigeren Bewertung für Futtergetreide nach, meldet die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

 

Die Forderungen für Schweinemastfutter (Endmast) lagen im Mittel 30 EUR/t und für Ergänzungsfutter rund 12 EUR/t unter dem Niveau vom August 2013. Damit rutschten die Preise unter der Vorjahreslinie: zwischen -12 % Ferkelaufzuchtfutter), sowie - 14 % (Alleinfuttermittel für saugende Sauen) und -19% (Endmastfutter).

 

Die Ölschrotpreise entwickelten sich uneinheitlich.

Während für 44er Sojaschrot im Schnitt 2,6 % mehr bezahlt werden mussten, gaben die Preise für Rapsschrot um 1 % nach. GMO-freies Sojaschrot verteuerte sich um 8 EUR/t und ist damit 150 EUR/t teurer als GMO-Ware.

 

Mehr Kontrakte werden abgeschlossen

Die niedrigeren Mischfutterpreise haben die Veredler veranlasst, wieder vermehrt Lieferkontrakte abzuschließen. Schweine- und Geflügelhalter orientieren sich an den Mastzyklen. Sie hatten in den zurückliegenden Monaten überwiegend zu Tagespreisen gekauft. Die Nachfrage nach Sojaschrotkontrakten ist aufgrund der Kursschwankungen an den internationalen Börsen verhalten. Tagespreise sind häufig günstiger als Terminkäufe.

 

In Deutschland wurden von Juli 2012 bis Juni 2013 rund 23 Mio. t Mischfutter produziert, womit die Vorjahresmenge nur leicht unterschritten wird. Die Gründe dafür liegen in niedrigeren Tierbestandszahlen und den hohen Mischfutterpreisen im Wirtschaftsjahr 2012/13. Nach Angaben der BLE stagnierte die Produktion von Schweinefutter bei 9,7 Mio. t.

 

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