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EU-Schweinepreise: Überwiegend ausgeglichene Märkte

2018 07 10

Die Preise für Schlachtschweine verharren in der laufenden Woche überwiegend auf dem aktuellen Niveau. Dabei wird fast ausschließlich von einem knappen Lebendangebot berichtet, das auf eine ruhige Nachfrage von Seiten der Schlachtunternehmen stößt. So notierten neben Deutschland auch die Niederlande, Dänemark, Österreich, Frankreich und Belgien unveränderte Preise.

 

Etwas anders verhält es sich in Südeuropa, wo sich die Preise für die Erzeuger erfreulich entwickeln. In Italien legten die Preise seit Anfang Juni um über 20 Cent je kg Schlachtgewicht zu. Die warmen Temperaturen lassen die Schweine langsamer wachsen und verknappen so das Angebot. Hinzu kommt die steigende Nachfrage durch die einströmenden Touristen. Diese tragen auch zum Preisanstieg in Spanien bei, wo die Preise Woche für Woche langsam aber stetig zulegen.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen bleibt aktuell unterdurchschnittlich und trifft auf die verhaltene Nachfrage der Schlachtunternehmen. Aus heutiger Sicht dürften weiterhin unveränderte Preise die Folge sein. 

 

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