28.12.2016rss_feed

EU-Schweinepreise: Notierungen zuletzt unter Druck – Talsohle erreicht

2016 12 28

Die Weihnachtsfreude bei den europäischen Schweinehaltern hält sich in Grenzen.

 

Zum zweiten Mal in Folge gaben die meisten Notierungen mehr als deutlich nach. Auslöser der Preislawine waren die leider erfolgreichen Forderungen deutscher Schlachtunternehmen nach massiven Preisrückgängen. Daraus resultierend war der Markt stark verunsichert und die Erzeuger neigten zu einer erhöhten Ablieferbereitschaft. Diese Unruhe übertrug sich auch auf viele EU-Mitgliedsstaaten.

 

Der Unmut ist insgesamt groß. Viele Marktteilnehmer sind sich einig, dass das der Markt ohne das bewusste Verbreiten des Preisdrucks durch die deutsche rote Seite, der Markt im Gleichgewicht geblieben wäre.

 

Nach dem letzten, völlig überzogenen Minus von 8 Cent in Deutschland, gaben somit auch viele andere Notierungen spürbar nach. In Österreich war der Markt derart ins Wanken geraten, dass die Notierung in gleicher Größenordnung wie Deutschland nachgab. Ähnlich in Belgien. Andere Länder kamen mit etwas moderateren, aber dennoch deutlichen Preisabschlägen davon. Stabile Preise werden erneut aus Spanien und Frankreich gemeldet.

Weitere Marktinformationen sowie die aktuelle Tendenz erhalten Sie hier…

 

 


... im ISN-Marktticker

arrow_upward