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EU-Schweinepreise: Notierungen vor Weihnachten schwächer – stabile Aussichten

2017 12 27

Der europäische Schlachtschweinemarkt stand in den Tagen vor Weihnachten unter Preisdruck. Die Notierungen der EU-Mitgliedsländer setzten den bereits in der Vorwoche eingeläuteten Preisrückgang moderat fort.

Die Preisabschläge der EU-Länder bewegen sich ungefähr zwischen korrigierten 2 und 3 Cent. Für die Marktteilnehmer kam der Rückgang vor Weihnachten nicht überraschend, da alle Jahre wieder die Fleischnachfrage kurz vor dem Fest ruhiger wird, während das Lebendangebot hoch bleibt. Zudem winkten einige schlachtfreie Tage. Dass die Notierungen zum Teil für zwei Wochen gelten, sehen Marktbeobachter als Waffenstillstand und Zeichen für eine Stabilisierung.

Nach den jüngsten Preisrückgängen liefern sich Spanien und Dänemark ein Kopf an Kopf-Rennen um den ersten Platz im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweinehaltenden EU-Mitgliedsländer. Frankreich folgt dicht auf den Fersen. Trotz einer zuletzt unveränderten Notierung bleibt die niederländische Notierung das Schlusslicht.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

In der kurzen Schlachtwoche nach den Feiertagen ist der Schlachtschweinemarkt weiterhin ein Bestellmarkt. Das aktuelle Notierungsniveau gilt bis zum 3. Januar 2018.

 

Weitere Marktinformationen sowie die aktuelle Tendenz erhalten Sie hier...

 


... im ISN-Marktticker

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