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EU-Schweinepreise: Marktgleichgewicht – Positive Aussichten

2015 01 27

Die Stabilität am europäischen Schlachtschweinemarkt festigt sich zusehends und das Marktgleichgewicht ist wieder hergestellt.

 

Deutschland, Österreich und Irland stellten unveränderte Notierungen fest. Auch in Spanien und Frankreich zeigt sich ein stabiles Preisniveau. Der Angebotsdruck, der sich um den Jahreswechsel aufgebaut hatte, ist nun endlich vom Tisch und die Situation ist wieder auf Normalbetrieb.

 

Heraus stechen in dieser Woche die Niederlande: Dort wurde die Marktlage am Freitag so positiv gesehen, dass die korrigierte Notierung auch ohne Vorgabe aus Deutschland um korrigierte 1,9 Cent über dem Vorwochenniveau liegt. Eine schlechtere Einschätzung der Marktlage erfolgte in Dänemark, Belgien und Großbritannien. Aufgrund des schwächeren Euros bleibt das korrigierte britische Preisniveau allerdings unverändert.

 

Viel besprochenes Thema waren in der vergangenen Woche die Verhandlungen einzelner EU-Staaten mit Russland bezüglich einer Wiederaufnahme der Schweinefleischexporte. Auch ohne offizielle Bestätigung Russlands stimmt die Gesprächsbereitschaft die Marktteilnehmer optimistisch. Besonders Frankreich macht sich konkrete Hoffnungen, dass das russische Importembargo für französische Schweinefleischprodukte aufgehoben wird.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

Die Aussichten sind aktuell so gut, wie schon lange nicht mehr. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen ist nach Angaben der Vermarkter ausgesprochen rege, was sich schon Freitag in einem flotten Auktionsverlauf der Internet Schweinebörse widerspiegelte. Gepaart mit guten Exportaussichten aufgrund des schwachen Euros und der Aussicht auf Grenzöffnung Russlands für ausgewählte Produkte dürfte einem Preisanstieg nichts mehr im Wege stehen.

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