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EU-Schweinepreise: Märkte im Feiertagsmodus

EU-Schweinepreisvergleich 29.12.2015

Der europäische Schlachtschweinemarkt befindet sich noch im Feiertagsmodus. Über die Ländergrenzen hinweg ist das Marktgeschehen durch die Weihnachtsfeiertage und daraus resultierenden fehlenden Schlachttage stark eingeschränkt.

Alles in allem ist keine Bewegung festzustellen und die Notierungen zeigen ebenfalls eine unveränderte Basis. Deutschland, Dänemark, Frankreich und Österreich verharren preislich auf dem erreichten Niveau, in den Niederlanden wurde der Preis minimal um einen Cent heraufgesetzt. Obwohl die Österreicher nicht alle Schweine vor Weihnachten rechtzeitig an den Haken bringen konnten, einigte man sich dort auf einen unveränderten Preis. Die Franzosen setzen stark auf Verkaufsaktionen im LEH zu Jahresbeginn und hoffen dadurch auf Nachfrageimpulse.

Die Briten mussten einen leichten Abschlag verbuchen. Aus Spanien und Belgien war feiertagsbedingt keine neue Notierung verfügbar.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

Wie erwartet gestaltet sich die Marktlage ruhig, es bleibt beim Bestellmarkt. Die verfügbaren Stückzahlen wurden bereits disponiert bzw. wenn möglich schon vorgezogen. Im neuen Jahr werden die Karten neu gemischt und der Start der PLH verschafft dem Markt unter Umständen einen Nachfrageschub.

 


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