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EU-Schweinepreise: Märkte meist ausgeglichen – Preisanstiege in Belgien und Dänemark

2018 11 20

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der laufenden Schlachtwoche nicht ganz einheitlich. Von steigenden bis zu fallenden Notierungen ist alles dabei.

 

Unveränderte Notierungen sind in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Österreich zu verzeichnen. Auch die spanische Notierung behauptet sich auf dem erreichten Niveau als nach wie vor Rangerster im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltende EU-Mitgliedsländer. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist saisonal bedingt hoch und auch die Schlachtgewichte waren zuletzt steigend. In Frankreich kommt es aktuell aufgrund der Demonstrationen um Benzinpreise zu Verzögerungen der Logistik.

 

Steigende Notierungen werden aus Belgien und Dänemark gemeldet. Nach dem ASP-bedingten deutlichen Preisverfall der belgischen Notierung vor acht Wochen legte der Preis für Schlachtschweine dort wieder leicht zu, hinkt aber mit einem Abstand von 14 Cent zur korrigierten deutschen Notierung nach wie vor hinter den anderen Ländern hinterher. In Dänemark zog die Notierung um korrigierte 3 Cent an, so dass sich der Abstand zur korrigierten deutschen Notierung spürbar verringerte. Dänemarks Notierung hatte zuletzt sechs Wochen lang keinerlei Preisbewegung gezeigt und unverändert auf einem Niveau gelegen.

 

In Großbritannien gab die auf den ISN-Standard korrigierte Notierung für Schlachtschweine aufgrund von Wechselkursschwankungen nach. In Italien deutet die Preisspirale angebotsbedingt abwärts.

 

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