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EU-Schweinepreise: Kaum Bewegung

EU-Schweinepreisvergleich 03.01.2018

Die Schlachtschweinemärkte in der EU waren in der letzten Woche des Jahres 2017 von einem ruhigen Handel geprägt. Preisliche Änderungen gab es kaum, in den meisten Ländern haben sich die Marktteilnehmer auf stabile Preise über die Feiertage verständigt. An den wenigen Werktagen wurden zwar umfangreiche Mengen geschlachtet, dennoch schieben sich wenig überraschend noch einige Partien in das neue Jahr. Dementsprechend wird über hohe Schlachtgewichte berichtet.

Rückblickend auf 2017 konnten sich die Preise für Schlachtschweine in der ersten Jahreshälfte sehr positiv entwickeln. Hier lagen die Preise quer durch Europa rund 20 % über dem Preisniveau des ersten Halbjahres 2016. Hauptgrund für die guten Preise in den ersten beiden Quartalen war das in vielen EU-Ländern gesunkene Angebot an Schlachtschweinen. In der zweiten Jahreshälfte drehte sich der europäische Schlachtschweinemarkt. Ein wieder gestiegenes Angebot, gepaart mit sehr hohen Schlachtgewichten und die schwache Nachfrage aus China setzten nach dem Sommer die Preise unter Druck.

 

Tendenz für den deutschen Markt

Nicht nur in Deutschland ist es Sitte des Lebensmitteleinzelhandels, mit umfangreichen Werbeaktionen zu Beginn des Jahres die Verbraucher zum Kauf zu animieren. Dementsprechend sollte der Bedarf der Schlachtunternehmen hoch bleiben. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Überhänge in der laufenden und in der kommenden Woche abbauen lassen. Mit einer Preisänderung ist aktuell nicht zu rechnen.     



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