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EU-Schweinepreise: Kaum Bewegung am Schweinemarkt – Preise stabil

2014 11 18

Auf den europäischen Schweinemärkten ist im Augenblick keine Trendwende zu erkennen.

 

In den meisten Ländern bleiben die Preise im Vergleich zur Vorwoche unverändert. In den Niederlanden und Irland sank der Preis um lediglich korrigierte 1 Cent/kg SG, während die Briten den Preis um korrigierte 6 Cent/kg SG zurückgenommen haben. Der starke Rückgang ist allerdings auch auf Wechselkursschwankungen zurückzuführen. Auch die britischen Ferkelpreise verzeichnen derweil einen Rückgang, da in dem sehr auf Außenhaltung spezialisierten Land zum Winter hin in der Regel weniger Tiere eingestallt werden.

 

Aus den weiteren EU-Ländern werden indessen beständige Marktverhältnisse gemeldet. Auf hohem Niveau zeigen sich Angebot und Nachfrage ausgeglichen, sodass die Preise weiterhin stagnieren.

 

Eine Annäherung an den russischen Markt scheint nach den ergebnislosen Gesprächen zwischen den EU-Vertretern und Wladimir Putin auf dem G20-Gipfel in Australien inzwischen wieder in weitere Ferne gerückt zu sein. Außerdem sind nun auch Schweineexporte von Weißrussland nach Russland wegen gesundheitlichen Bedenken gestoppt. Der russische Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Rosselkhoznadzor erwägt, sich stattdessen stärker dem Import aus Südkorea und Indien zu öffnen.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

Nachdem in der letzten Woche kurzzeitig Druck auf den heimischen Schweinemarkt gekommen war, melden die Vermarkter nun wieder regen Absatz der angebotenen Schweine, weshalb von einer unveränderten Notierung auszugehen ist.

 

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... im ISN-Marktticker

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