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EU-Schweinepreise: Enttäuschung nach ausgebliebenem Preisanstieg in Deutschland – Marktlage weiter stabil

2018 11 13

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der laufenden Schlachtwoche seitwärts. Im Wesentlichen werden unveränderte Notierungen für Schlachtschweine gemeldet.

 

Dass die Notierungen auf den erreichten Niveaus verharren, überraschte jedoch viele Marktteilnehmer. Ausgehend von Deutschland war in der vorangegangenen Schlachtwoche eine ausgesprochen rege Nachfrage nach lebenden Schweinen zu verzeichnen gewesen und Marktteilnehmer im In- und Ausland erwarteten einen Preisanstieg der deutschen Leitnotierung sowie entsprechende Impulse für das europäische Umfeld. In Erwartung steigender Tendenzen in Deutschland hatte auch die niederländische Notierung bereits in der Vorwoche um 2 Cent zugelegt.

 

Doch es kam anders. Nachdem das Schlachtunternehmen Vion in Deutschland im Vorfeld der deutschen Notierungsfeststellung einen unveränderten Auszahlungspreis für die neue Schlachtwoche angekündigt hatte, reichte die Luft nach oben nicht mehr aus. Auch in den Niederlanden zahlten neben der niederländischen Vion andere namhafte Schlachtunternehmen zuletzt nur unveränderte Preise. Am Ende änderte sich nichts und die Notierungen für Schlachtschweine bleiben in Europa weitgehend unverändert.

 

In Spanien scheint der saisonale Preisverfall den Boden zu erreichen. Die spanische Notierung gab nur leicht nach und behauptet sich weiter auf dem ersten Rang im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden Mitgliedsländer.

 

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