13.01.2022

Erster ASP-Fall in thailändischem Schlachthof gemeldet

Die ASP wurde nun auch in Thailand bestätigt (Bild ©Canva)

Die ASP wurde nun auch in Thailand bestätigt (Bild ©Canva)

Das thailändische Ministerium für Viehzuchtentwicklung hat erstmals die Afrikanische Schweinepest (ASP) in einer Oberflächenabstrichprobe aus einem Schlachthof in der Provinz Nakhon Prathom festgestellt.

 

Wie das Fachmagazin Pig Progress berichtet, bestätigten die thailändischen Behörden den Nachweis der ASP in einer Oberflächenabstrichprobe, die in einem Schlachthof in der Provinz Nakhon Pathom entnommen wurde. Der Nachweis stellt die erste offizielle ASP-Bestätigung in Thailand dar.

 

Restriktionszonen werden eingerichtet

Sorravis Thaneto, der Generaldirektor des Department of Livestock Development (DLD), habe laut Pig Progress bekannt gegeben, dass eine von 309 gesammelten Proben positiv auf das ASP-Virus getestet wurde, darunter seien Blutproben von Schweinen von zehn Farmen und Oberflächenabstriche aus zwei Schlachthöfen aus Schweinezuchtprovinzen gewesen.

Die Behörden werden in einem Umkreis von 5 km um den Fundort der Probe eine Seuchenausbruchszone ausweisen, den Transport von Schweinen einschränken, die Keulung verdächtiger infizierter Tiere in Betracht ziehen und den betroffenen Betrieben Entschädigungen zahlen. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) werde benachrichtigt, sagte Sorravis.

 

ASP-Warnung von Veterinär-Konsortium

Laut dem Bericht heißt es, dass nur kurze Zeit vor der Bekanntgabe des ASP-Nachweises ein Konsortium von 14 thailändischen Fakultäten für Veterinärmedizin in einem Brief an die DLD Bedenken über die mögliche Ausbreitung der ASP in Thailand geäußert hatte. Die Fakultäten stellten demnach gemeinsam fest, dass seit einiger Zeit eine große Anzahl von Todesfällen bei Schweinen in verschiedenen Gebieten Thailands zu verzeichnen sein, was zu weit verbreiteten Verlusten in Schweinehaltungen, insbesondere für kleine und mittlere Betriebe, geführt haben soll.