22.01.2020rss_feed

Drei neue ASP-Fälle in Westpolen nahe deutsch-polnischer Grenze

+++ASP Polen UPDATE +++

Gestern Abend informierte das Bundeslandwirtschaftsministerium über drei neue ASP-Fälle bei Wildschweinen nahe der deutsch-polnischen Grenze in der polnischen Woiwodschaft Lebus. Der Fundort mit dem geringsten Abstand ist nur noch 12 km von Sachsen entfernt.

ISN: Wir fordern daher nochmals die Einrichtung von Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaften in den verschiedenen Bundesländern. Der entscheidende Faktor bei einem ASP-Ernstfall wird es sein, die Lage schnellstmöglich in den Griff zu bekommen.

 

Ein mit ASP infiziertes Wildschwein wurde 12 km von der Grenze entfernt, nahe Żagań, im Kreis Żagański gefunden.

Zwei weitere Fälle wurden nahe der Stadt Lubsko und in Zary gefunden, die im Kreis Żarski liegen. Die Fundorte sind 24 bzw. 21 km von Brandenburg entfernt.

 

Der Verdacht auf ASP bei den drei aufgefundenen Wildschweinen bestand seit dem 13. Januar. Bestätigt wurde der Verdacht am 19. Januar durch die Testergebnisse des National Veterinary Research Institute (NVRI), die den polnischen Behörden gestern übermittelt wurden.

 

Die ISN meint:

Das ASP-Virus ist erneut näher an Deutschland herangerückt - das heißt für alle Beteiligten, alles dafür zu tun, dass die ASP nicht nach Deutschland eindringt. Wenn es zu einem ASP-Fall in Deutschland kommt, wird der entscheidende Faktor sein, die Lage schnell in den Griff zu bekommen.Um so wichtiger ist daher nach wie vor die Einrichtung von Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaften in weiteren Bundesländern – Sachsen und Brandenburg allen voran. Wir erneuern diese Forderung und verweisen auf unsere Meldung von gestern: EU-Kommission und Amtschefs der Bundesländer beraten zur ASP

 

 



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