26.11.2018rss_feed

Danish Crown verschiebt Strategieziel

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Das dänische Schlachtunternehmen Danish Crown verschiebt sein Strategieziel für den Gesamtkonzern, den Preis für die Anteilseigner um 8 Cent pro kg anzuheben, um zwei Jahre. Als Grund dafür gibt das Unternehmen fortwährende Probleme im britischen Geschäftszweig Tulip Ltd. an.

 

Parallel zu den Schwierigkeiten in Großbritannien kämen die niedrigen Weltmarktpreise bei Schweinefleisch und der starke Euro den Konzern teuer zu stehen. Aufgrund sinkender Preise bei Schweine- und Rindfleisch sei der Umsatz im Geschäftsjahr 2017/18 trotz Übernahmen im laufenden Jahr von 8,31 Mrd. € auf 8,18 Mrd. € zurückgegangen. Das Bruttoergebnis sei nach der Übernahme von DK-Foods in Dänemark, Gzella in Polen sowie Zandberg in den Niederlanden um 19,6 Mio. €. gestiegen. Aufgrund der durch die neuen Tätigkeiten gestiegenen Kosten sei das Betriebsergebnis um 24,3 Mio. € zurückgegangen.

 

Der Gewinn im Geschäftsjahr 2017/18 betrage 182 Mio. €., das sei ein Rückgang um 20,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr nach Berichtigung um Sonderposten. Die Gewinnausschüttung an die Landwirte sei auf knapp 150 Mio. €. angepasst worden. Das entspreche 11 Cent pro kg Schweinefleisch.

 

Auszahlungspreise aufgrund Dürre höher gehalten

Als Reaktion auf den extrem trockenen Sommer und aus Rücksicht auf die Eigentümer und deren Bedarf an Liquidität habe sich das Unternehmen in den vergangenen drei Monaten entschieden, die laufende Notierung höher zu halten als der Markt eigentlich hergebe. Daher falle die Restzahlung niedriger aus als in den vergangenen Jahren. Aufgrund der Schwierigkeiten bei der britischen Tulip habe der Konzern bei Tulip einen drastischen Sparplan eingeführt und in den letzten Monaten über 150 Angestellte entlassen. Andere in der Veredlung tätige Gesellschaften hätten allerdings bessere Ergebnisse eingefahren.

 

Positiv entwickelt hat sich auch die Rohwarengrundlage an den dänischen Schlachtstandorten. Es wurden um 4 % mehr Schweine und 2 % mehr Rinder geschlachtet. Den Grund für die Fortschritte sieht der Konzern in seinem Fokus auf Qualität und dänischen Ursprung.



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