06.06.2017rss_feed

Danish Crown muss sich Rohstoff sichern

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Das dänische Schlachtunternehmen Danish Crown profitiert von den positiven Marktbedingungen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17. Insgesamt weise das Halbjahres-Nettoergebnis einen Gewinn von 812 Mio. DKK aus, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Der Halbjahresumsatz lag nach einer Steigerung von 1,3 Mrd. DKK erstmalig jenseits der 30-Mrd.-Marke.

 

Die Nachfrage nach dänischem Schweinefleisch auf den asiatischen Märkten war groß, während die Schweinefleischproduktion in Nordeuropa gleichzeitig rückläufig war. Die Folge war ein beträchtlicher Anstieg des Preises für frisches Schweinefleisch. Auch die Übernahmen einiger kleiner Unternehmen trugen zum Unternehmensergebnis bei.

Erfreut zeigt sich Jais Valeur, Group CEO von DC, dass die Vergütung der Anteilseigner verbessert und um 600 Mio. DKK bzw. um fast 15 Prozent angehoben konnte. Der Gewinn der Veredelungsgesellschaften konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Es brauche Zeit, Preissteigerungen auf die Kunden im Einzelhandel umzulegen, wenn die Rohwarenpreise so schnell ansteigen, so die Begründung. Nach wie vor die größte Herausforderung des Unternehmens bleibt die rückläufige Anlieferung von Schlachtschweinen. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres lag der Rückgang bei 4,8 %. Daher will DC den Genossenschaftsmitgliedern in den nächsten zwei Jahren für zusätzlich gelieferte Mengen eine Wachstumsprämie von umgerechnet 6,7 cts/kg auszahlen. Neue Lieferanten sollen darüber hinaus ab dem ersten Tag der Lieferung für maximal zwölf Monate eine Prämie von umgerechnet 4 Cent/kg erhalten.


Danish Crown: Prämie für dänische Mäster

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