01.11.2013rss_feed

Dänische Ferkelproduktion soll in den nächsten zehn Jahren um ein Fünftel zulegen

Typisch dänischer Schweinestall

Obwohl Ferkelproduktion und -export schon heute zu den wichtigsten Standbeinen der dänischen Schweinehaltungsbranche gehören, sehen Fachleute des Branchenverbandes Landbrug & Fødevarer (L&F) für die nächsten Jahre noch erhebliches Steigerungspotential.

 

Wie der Direktor des L&F-Schweineforschungszentrums, Nicolaj Nørgaard, gegenüber der Tageszeitung Jyllands-Posten erklärte, dürfte die dänische Ferkelerzeugung in den nächsten zehn Jahren ungeachtet des fortschreitenden Strukturwandels auf mehr als 36 Millionen Stück pro Jahr anwachsen und damit die aktuelle jährliche Produktion um etwa 7 Millionen Ferkel beziehungsweise um ein Fünftel übertreffen.

 

Größere Würfe und geringere Sterblichkeit

Die Experten prognostizieren vor allem größere Würfe und eine geringere Sterblichkeit bei den Jungtieren, berichtet Agra Europe. Im Übrigen rechnen sie damit, dass die Zahl der dänischen Sauenplätze im Laufe der nächsten zehn Jahre leicht zunimmt. Eine wichtige Voraussetzung für die Steigerung der Ferkelproduktion ist Nørgaard zufolge ein stabiler politischer Rahmen. Er forderte die aktuelle Regierung daher auf, den Schweinehaltern keine weiteren Steine in den Weg zu legen und den Fokus künftig stärker auf Produktion und Wettbewerb zu konzentrieren.

 

Die Junge ISN startet an diesem Wochenende ihre Fachexkursion nach Dänemark und macht sich vor Ort ein Bild über die Schweinehaltung. Über die Erlebnisse und Eindrücke der jungen Schweinehalter wird dann in der nächsten Woche berichtet.




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