27.05.2026rss_feed

Dänemark: Friland steigert Umsatz mit Bio-Schweinefleisch trotz Preisdruck

© Danish Crown

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Der dänische Bio-Fleischvermarkter Friland (Danish Crown) hat im ersten Halbjahr 2025/26 seinen Umsatz deutlich gesteigert – trotz eines europaweit schwierigen Marktumfelds. Angetrieben wird das Wachstum vor allem von mehr Schlachtungen, während ein Überangebot an ökologischen Schweinen gleichzeitig stark auf die Verkaufspreise drückt.

 

Wie der dänische Schlachtkonzern Danish Crown mitteilte, steigerte der zum Konzern gehörende Bio-Fleischvermarkter Friland im ersten Halbjahr 2025/26 den Umsatz von 505 auf 625 Mio. Dänische Kronen – ein Plus von rund 24 %. Haupttreiber war ein Anstieg der Schweineschlachtungen um 15 %. Das wachsende Angebot an Bio-Schweinen hat die Verkaufspreise jedoch unter Druck gesetzt, besonders bei den günstigeren Teilstücken. Am stärksten spürbar ist dies auf dem deutschen Markt, der nach wie vor Frilands wichtigster Absatzmarkt ist.

 

Wachstum in Dänemark und den USA

Positiv entwickelten sich die Märkte in Dänemark und den USA. In Dänemark verzeichnete Friland gegen Ende des Berichtszeitraums zweistelliges Umsatzwachstum. In den USA profitiert das Unternehmen von einem Bio-Lebensmittelmarkt, der doppelt so schnell wächst wie der Gesamtmarkt – und der hilft, den Druck aus dem europäischen Geschäft abzufedern.

 

Bio-Zuschlag stützt Erzeuger

Während der Schlachtschweinepreis von Danish Crown im Laufe des Berichtszeitraums auf ein niedriges Niveau gesunken ist, das keine Rentabilität für die Betriebe gewährleistet, hat Friland einen hohen Bio-Zuschlag beibehalten. Dies hat den Rückgang der Zahl der Bio-Schweine in den vergangenen Jahren umgekehrt. Derzeit beträgt der Bio-Zuschlag 13,85 DKK/kg sowie ein Qualitätszuschlag von 2 DKK/kg. Insgesamt ist der Zuschlag im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 % gestiegen.


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