09.07.2018 rss_feed

China: Schweinehalter stocken Bestände ab

Flagge China

Die Schweinehalter in der Volksrepublik China scheinen auf die Phase niedriger Preise zu reagieren und stocken ihre Bestände ab.

Wie das Pekinger Landwirtschaftsministerium Ende Juni mitgeteilt habe, hat die Zahl der Schweine im Mai gegenüber dem Vormonat um 1,9 % abgenommen; die Sauenherde schrumpfte um 2,5 %.

 

Ohne absolute Zahlen zu nennen gab das Ministerium laut Agra Europe zudem bekannt, dass sich die Schweineherde gegenüber Mai 2017 um 2,0 % und die Zahl der Sauen um 3,9 % verringert habe. Laut früheren Berichten waren die Schweineschlachtungen im ersten Quartal 2018 gegenüber der Vorjahresperiode noch um 1,9 % auf rund 200 Millionen Tiere gestiegen, und die Schweinefleischerzeugung legte um 2,1 % auf 15,4 Mio. t zu.

 

Schlachtschweinepreise um 30% gesunken

Presseberichten zufolge sollen die chinesischen Schweinehalter aufgrund der niedrigen Preise derzeit umgerechnet rund 25,60 Euro je Schwein verlieren. Von Jahresbeginn bis Mitte Mai 2018 sind die Schlachtschweinepreise in der Volksrepublik um rund ein Drittel gesunken; sie konnten sich zuletzt aber wieder etwas befestigen und lagen Mitte Juni bei 1,48 Euro je Kilogramm Lebendgewicht. Vor zwölf Monaten ließen sich noch 1,78 Euro/kg und Mitte Juni 2016 sogar 2,69 Euro/kg erlösen.



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