09.01.2026rss_feed

Brasilianischer Schweinefleischexport weiter auf Wachstumskurs

©Canva

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Brasiliens Export an frischem und verarbeitetem Schweinefleisch ist 2025 sowohl mengenmäßig als auch wertmäßig erneut angestiegen. Das hat der Verband ABPA mitgeteilt. Hauptkunde blieben die Philippinen. Die Erwartungen des ABPA für 2026 sind positiv, berichtet AgE.

 

Brasiliens Export an frischem und verarbeitetem Schweinefleisch ist 2025 weiter gewachsen. Mengenmäßig erhöhte er sich um 11,6% auf 1,51 Mio. Tonnen, wertmäßig sogar um 19,3% auf 3,62 Mrd. $ (3,10 Mrd. Euro). Das hat der brasilianische Verband für tierisches Protein (ABPA) jetzt mitgeteilt.

 

Philippinen bleiben Hauptabnehmer

Getrieben wurde das Wachstum laut den Verbandsangaben von abermals gestiegenen Absätzen auf den Philippinen. Diese hatten bereits 2024 deutlich mehr Schweinefleisch in Brasilien eingekauft und dadurch China, das zeitgleich weniger Ware abgenommen hatte, als Hauptkunden der brasilianischen Schweinefleischexporteure abgelöst. Im Kalenderjahr 2025 orderten die Philippinen nun 392.900 Tonnen Schweinefleisch in Brasilien; das waren 54,5% mehr als 2024.

 

Deutlich weniger Lieferungen nach China

Die Lieferungen nach China fielen laut den ABPA-Zahlen 2025 mit insgesamt 159.200 Tonnen etwa 33,9% niedriger aus als 2024, während die Exporte nach Chile um 4,9% auf 118.600 Tonnen, nach Japan um 22,4% auf 114.400 Tonnen und nach Hongkong um 3,7% auf 110.900 Tonnen zulegten.

 

Positive Aussichten für 2026

Für den ABPA belegt die Etablierung der Philippinen, Japans und Chiles unter den wichtigsten Absatzmärkten, dass die Strategie zur Diversifizierung der Exportmärkte für brasilianisches Schweinefleisch wirkt. Sie reduziere Risiken, erweitere Chancen und stärke Brasiliens Präsenz auf dem internationalen Markt, was die positiven Erwartungen für 2026 stütze.


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