18.05.2015rss_feed

Bewegung in der Eberfleischvermarktung?

Jungebermast

Jungebermast

Noch immer gibt es gehörige Absatzprobleme bei der Vermarktung von Jungeberfleisch. Schon länger kommuniziert die ISN dieses Problem - vor allem in Richtung Einzelhandel und fordert die Akteure zum Handeln auf.

 

Nun kommt scheinbar Bewegung in die Thematik: Aldi Süd kündigte laut SUS Online in einem Brief an seine Frischfleischlieferanten an, ab 1. Januar 2017 nur noch Schweinefleisch von nicht kastrierten Tieren abzunehmen. In der Schlussfolgerung bedeute dies - so die SUS -, dass der Discounter offensichtlich auch die Ferkelkastration unter Betäubung und Schmerzausschaltung ablehne. Damit bekenne sich Aldi nach Einschätzung von Experten für die Jungebermast. Zudem dürften auch andere Handelsketten nachziehen.

Unklar sei noch, ob Aldi Süd Fleisch von gegen Ebergeruch geimpften Tieren akzeptieren werde. Laut SUS sollen die Lieferanten nun mitteilen, wie sie die künftigen Lieferbedingungen erfüllen wollen.

 

Aus Sicht der ISN wäre ein verbindliches Bekenntnis Aldi Süds zur Eberfleischvermarktung ein lange erwartetes und positives Signal! Wichtig ist, dass Aldi dies nun auch tatsächlich so umsetzt und die Wettbewerber schnell nachziehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.


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