30.05.2014

Bayern schlachten etwas weniger Schweine

Weniger Schweine in Bayern geschlachtet

Weniger Schweine in Bayern geschlachtet

Im Jahr 2013 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen gemäß den Meldungen der Veterinärämter an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 807.100 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt.

 

Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Rückgang um 9.400 t bzw. 1,1 Prozent. Auf Schweinefleisch entfielen 61,9 Prozent der gesamten Schlachtmenge ohne Geflügel (Rotes Fleisch).

 

Binnen Jahresfrist sank die Schweinefleischproduktion um 6.900 t bzw. 1,4 Prozent auf 499.500 t. Die Zahl der geschlachteten Schweine nahm im gleichen Zeitraum gleichfalls um 1,4 Prozent (73.400 Tiere) auf 5,23 Millionen Tiere ab.

Knapp zwei Drittel des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (190.200 t bzw. 38,1 Prozent) und Oberbayern (123.000 t bzw. 24,6 Prozent) erzeugt.

 

37,8 Prozent der Schlachtmenge an Rotem Fleisch entfielen auf die Rindfleischerzeugung. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich diese um 0,7 Prozent (2.200 t) auf 304.800 t. Außerdem wurden 2013 in bayerischen Geflügelschlachtereien 161.400 t Geflügelfleisch erzeugt.

 

1/11 des deutschen Schweinefleisches aus Bayern

Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch gut ein Viertel der Schlachtmenge aus Bayern stammt, sind es beim Geflügelfleisch ein Neuntel und beim Schweinefleisch lediglich rund ein Elftel.