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ASP-Update 20.11.20: Weitere Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen – Gesamtzahl bei 170

FLI: ASP in Deutschland, Stand 13.11.2020

FLI: ASP in Deutschland, Stand 13.11.2020

Im Rahmen der Fallwildsuche wurden in Brandenburg und Sachsen weitere ASP-Fälle festgestellt. Im Landkreis Görlitz in Sachsen wurden diese Woche 4 weitere Fälle und im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg wurden sechs weitere Fälle bei Wildschweinen bestätigt.  Alle Funde liegen in den bisher bestehenden Restriktionsgebieten. Die Gesamtzahl der ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen zusammen liegt somit jetzt bei 170.

 

Stand 10:00 Uhr

Nach Angaben des TierSeuchenInformationsSystems (TSIS) wurden gestern sechs weitere ASP-Fälle im bisher bestehenden Restriktionsgebiet im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg festgestellt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Auch in Sachsen wurden nach Angaben des Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt 4 weitere ASP-Fälle festgestellt, die in der Gemeinde Krauschwitz im Restriktionsgebiet im Landkreis Görlitz gefunden wurden.

Damit gibt es jetzt insgesamt 170 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Brandenburg (163) und Sachsen (7).

 

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

 


ASP-Stand18.11.20: Sechs weitere Fälle bei Wildschweinen - Insgesamt 162 Fälle

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat bei sechs weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Zwei neue Fälle wurden in Sachsen und vier weitere Fälle wurden in Brandenburg festgestellt. Damit liegt die Gesamtzahl der ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen zusammen jetzt bei 162.

 

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat bei vier weiteren Wildschweinen in Brandenburg sowie bei zwei Wildschweinen in Sachsen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus den bestehenden Kerngebieten im Landkreis Oder-Spree und dem Landkreis Görlitz . Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen.

Damit gibt es jetzt insgesamt 162 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Brandenburg (157) und Sachsen (5).

 

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.


ASP-Stand 17.11.20: Brandenburg erweitert Restriktionszonen – insgesamt 156 Fälle

Stand 17.11.2020: Insgesamt wurde in Brandenburg und Sachsen bei 156 Wildschweinen das ASP-Virus nachgewiesen.

Stand 17.11.2020: Insgesamt wurde in Brandenburg und Sachsen bei 156 Wildschweinen das ASP-Virus nachgewiesen.

In Brandenburg gelten seit gestern erweiterte bzw. neu eingerichtete Pufferzonen in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Uckermark. Zudem wurden vier neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der ASP-Fälle bei Schwarzwild in Brandenburg und Sachsen bei 156.

 

Brandenburg weitet ASP-Restriktionszone aus

Per Allgemeinverfügung hat das Land Brandenburg gestern die Restriktionszonen im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aktualisiert. In den Landkreisen Märkisch-Oderland und Uckermark wurden die Pufferzonen erweitert bzw. neu eingerichtet, teilte das Sozialministerium des Landes gestern mit. Mit der Ausdehnung der seuchenfreien Pufferzone entlang der Oder schließe der Landkreis Märkisch-Oderland somit den Korridor bis Barnim, über dem Landkreis Barnim schließe die neue Pufferzone im Landkreis Uckermark an. Damit ist jetzt ein Gebiet über rund 250 Kilometer als ASP-Restriktionszone definiert, die nun fast den gesamten Grenzverlauf zwischen Brandenburg und Polen umfasst. In den Pufferzonen werde verstärkt nach Fallwild gesucht. Außerdem könne mit Inkrafttreten der Allgemeinverfügungen mit dem Bau eines festen Zauns an der deutsch-polnischen Grenze entlang der Oder in den neu definierten Gebieten begonnen werden. Für Schweinehalter gilt dort, Hausschweine so abzusondern, dass sie nicht mit Wildschweinen in Berührung kommen könnten. Zudem sind sie dazu verpflichtet, geeignete Desinfektionsmöglichkeiten an den Ein- und Ausgängen der Ställe oder sonstigen Standorten einzurichten.

 

Drittes Kerngebiet ist eingezäunt

Die Leiterin des ASP-Krisenstabs in Brandenburg, Anna Heyer-Stuffer, teilte gestern mit, dass das dritte Kerngebiet in den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald um Friedland/Klein Briesen mit einem vorläufigen Zaun umschlossen sei. Heyer-Stuffer erklärte, dass das gesamte Kerngebiet und die künftige Weiße Zone innerhalb von zwei Wochen systematisch nach Fallwild abgesucht wurde und bedankte sich bei den vielen Helfern für die herausragende Teamleistung.

 

Vier weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt

Im Zuge der intensiven Fallwildsuche werden weiterhin Wildschweinkadaver entdeckt. Gestern hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus den Kerngebieten aus Oder-Spree und Märkisch-Oderland. Nach Angaben des Tierseuchen-Informationssystems des FLI handelte es sich dabei um drei Frischlinge und eine Bache.
Damit gibt es jetzt insgesamt 156 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Brandenburg (153) und Sachsen (3).


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