28.05.2021

ASP-Update 28.05.21: Über 1.000 Fälle in Brandenburg

ASP in Deutschland: 1.211 Fälle bei Wildschweinen, Stand 28.05.2021 (Quelle: FLI)

ASP in Deutschland: 1.211 Fälle bei Wildschweinen, Stand 28.05.2021 (Quelle: FLI)

Die Zahl der amtlich bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg hat inzwischen die 1000er Marke überschritten. Der Zentrale ASP-Krisenstab tagte derweil über das weitere Vorgehen bei der Seuchenbekämpfung in Deutschland.

 

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat in den vergangenen Tagen weitere Verdachtsfälle der ASP bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen nachgewiesen. Nach aktuellen Angaben gibt es jetzt 1.211 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Brandenburg (1.013) und Sachsen (198).

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

 

Austausch über Seuchenbekämpfung

Unter Leitung der Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Beate Kasch, hat diese Woche der Zentrale Krisenstab Tierseuchen getagt. Gemeinsam mit den zuständigen Staatssekretären der Länder tauschte sie sich zur aktuellen Lage der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland aus. Unser Ziel ist es, die gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen die Tierseuche weiter eng zu koordinieren und gleichzeitig tragfähige Lösungen für den Handel mit Drittstaaten zu finden, so Kasch. Sie informierte die Runde zudem über die Gespräche mit der Europäischen Kommission und den Drittländern.

Die von der Tierseuche betroffenen Länder Brandenburg und Sachsen berichteten zu den bereits erfolgten und geplanten Maßnahmen, wie beispielsweise dem Einsatz von Drohnen und Kadaversuchhunden sowie zu den umfangreichen Zaunbaumaßnahmen.