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ASP-Update 09.10.2020: FLI bestätigt zwei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in erstem Kerngebiet

Stand 09.10.2020 – 15:30 Uhr


Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner informierte sich in Brandenburg beim Landeskrisenstab über die Maßnahmen zur ASP-Bekämpfung (Foto: BMEL/ Photothek)

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner informierte sich in Brandenburg beim Landeskrisenstab über die Maßnahmen zur ASP-Bekämpfung (Foto: BMEL/ Photothek)

Insgesamt jetzt 55 bestätigte Fälle

In Brandenburg wird die Suche nach Fallwild sowie die Bergung und Beprobung von verendeten Wildschweinen stetig weitergeführt. In diesem Rahmen wurden erneut zwei tote Wildschweine innerhalb des ersten Kerngebietes gefunden, bei denen die Afrikanische Schweinepest (ASP) heute durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in den entsprechenden Proben nachgewiesen wurde. Die Fundorte liegen nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in den Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße.

Insgesamt liegen damit aktuell 55 bestätigte ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg vor. Hausschweinebestände sind nicht von dem für den Menschen ungefährlichen Virus betroffen.

 

Klöckner: Die Afrikanische Schweinepest zu bekämpfen, ist ein Langstreckenlauf.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner machte sich gestern ein Bild über die Lage vor Ort in Brandenburg. Nach einem Besuch gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke beim Landeskrisenstab in Eisenhüttenstadt, besichtigte sie die Zaunbaumaßnahmen im Landkreis Oder-Spree. Klöckner verglich die Bekämpfung der ASP mit einem Langstreckenlauf. Sie betonte die Wichtigkeit eines schnellen und koordinierten Handelns, das vor Ort mit einer guten Koordination der Landkreise anfange und über eine landesweite Koordination weiter bis zur Zusammenarbeit der Länder gehe. Die Arbeit, die Brandenburg zur Eindämmung der Seuche leistet, ist wichtig für ganz Deutschland und Europa. Eine Weiterverbreitung der ASP gilt es zu verhindern, so Klöckner. Meine Aufmerksamkeit gilt auch den Landwirtinnen und Landwirten vor Ort. Viele von ihnen haben in den betroffenen Gebieten aktuell nicht die Möglichkeit, zu ernten – in den Maisfeldern könnten sich Wildschweine verstecken, die dann aufgescheucht würden. Deshalb sage ich ganz klar, dass wir die in den Blick nehmen müssen, die große Schäden haben.



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